Hämoglobinopathien, wie die Sichelzellanämie und Thalassämien, sind weltweit verbreitete genetische Erkrankungen, die eine präzise und frühzeitige Diagnostik erfordern. Die konventionelle Diagnostik basiert auf Blutbildanalysen, Hämoglobin-Elektrophorese und der Bestimmung von Hämoglobinvarianten. Ergänzt wird diese durch molekulare Verfahren, wie die Identifizierung spezifischer Mutationen mittels PCR und Next-Generation Sequencing. Diese modernen Methoden ermöglichen eine genauere Differenzierung von Hämoglobinopathien und bieten zusätzlich wertvolle Informationen für die genetische Beratung und Therapieplanung.
Prof. Dr. med. Markus Schmugge vom Kinderspital Zürich führt Sie durch die aktuellen Standards der diagnostischen Abklärung und zeigt, wie die molekulargenetische Diagnostik die konventionellen Verfahren ergänzt. Die Fortbildung richtet sich an FAMH-Laborspezialist:innen, Hämatolog:innen sowie Weiterbildungsassistent:innen.