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COPD-Rehabilitation in der Höhe Kirgistans

Ein Forschungsprojekt des Universitätsspitals Zürich, der FH OST und Partnern in Kirgistan liefert Erkenntnisse für die Rehabilitation COPD-Betroffener in der Schweiz.

Seit Jahrzehnten besteht eine enge Forschungskooperation der Klinik für Pneumologie des USZ und Partnern in Kirgistan. Die Studien finden in Kirgistan statt, weil COPD dort besonders häufig vorkommt und viele Betroffene – darunter zahlreiche Frauen – ausserhalb dieser Studien nur begrenzten Zugang zu Therapien haben.

In einem Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule OST St. Gallen durchliefen COPD-Patientinnen und -Patienten in Kirgistan während drei Wochen ein Rehabilitationsprogramm auf 760 oder 1’600 Metern ü. M. «Die ersten Auswertungen zeigen, dass die Rehabilitation für COPD-Betroffene in der Höhe ebenso wirksam ist wie im Tiefland», so Prof. Dr. med. Silvia Ulrich, Direktorin der Klinik für Pneumologie am Universitätsspital Zürich. «Das ist besonders für die Schweiz wichtig, da viele Rehabilitationskliniken in höheren Regionen liegen.» Silvia Ulrich unterstützte die Studie mit ihrem Fachwissen, wissenschaftlicher Beratung sowie der Bereitstellung von Messgeräten. Zudem können Mitglieder des Studienteams ihre Masterarbeit an der Universität Zürich durchführen.

Die Daten werden derzeit weiter analysiert. Erste Ergebnisse wurden bereits an einem internationalen Fachkongress präsentiert. Die wissenschaftliche Publikation ist in Vorbereitung.

Video zum Projekt

Verantwortliche Fachperson

Silvia Ulrich, Prof. Dr. med.

Klinikdirektorin, Klinik für Pneumologie

Tel. +41 43 253 43 36
Spezialgebiete: Leiterin Pulmonale Hypertonie, Leiterin Dyspnoe Klinik

Verantwortlicher Fachbereich