Früherkennung Brustkrebs: Auf Veränderungen achten

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Je früher eine Erkrankung erkannt wird, desto grösser sind die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung. Deshalb spielt die Früherkennung eine wichtige Rolle.

Auf Veränderungen der Brust achten

Die meisten Veränderungen der Brust sind gutartig. Entscheidend ist weniger die perfekte Selbstuntersuchung, sondern vielmehr ein gutes Bewusstsein für Veränderungen der eigenen Brust und mögliche Auffälligkeiten zu erkennen. Besonders wichtig ist es, auf neue oder ungewohnte Veränderungen zu achten. Führt eine Selbstuntersuchung zu Verunsicherung und Belastungssituation muss diese nicht durchgeführt werden, denn die Tastuntersuchung allein stellt keine Früherkennungsmethode dar.

Regelmässiges Abtasten und die visuelle Kontrolle vor dem Spiegel können helfen, Veränderungen der Brust frühzeitig zu bemerken. Neu auftretende Veränderungen sollten zeitnah durch eine Fachärztin oder einen Facharzt untersucht werden.

Worauf sollte man im Detail achten?

  • Neue Knoten oder Verhärtungen in der Brust oder Achselhöhle
  • Veränderungen der Brustform oder -grösse
  • Einziehungen oder Dellen der Haut
  • Rötungen oder Schwellungen
  • Veränderungen der Brustwarze
  • Flüssigkeitsabsonderungen aus der Brustwarze

Illustration von Symptomen bei Brustkrebs

So führen Sie eine Selbstuntersuchung durch

Mammografie und Brustultraschall

Die Radiologie des Universitätsspitals Zürich (USZ) bietet verschiedene, modernste bildgebende Verfahren zur Darstellung der Brust an.

Die bewährte Methode zur Brustkrebsfrüherkennung

Die Mammografie, eine spezielle Röntgenuntersuchung, ist eine bewährte Methode zur Brustkrebsfrüherkennung. Sie kann Veränderungen sichtbar machen, bevor diese tastbar sind, und ist die empfohlene Methode zur Früherkennung von Brustkrebs.

Eine Untersuchung der Brust mittels Ultraschall kann die Mammografie sinnvoll ergänzen. Insbesondere bei dichtem Brustgewebe liefert er zusätzliche Informationen und hilft dabei, auffällige Befunde genauer zu beurteilen, stellt aber keine alleinige Früherkennungsmethode dar

Am Universitätsspital Zürich führen erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten Mammografien mit modernster Technik durch und beurteilen die Ergebnisse interdisziplinär.

Mamma-CT: Mammographie ohne Druck

Das USZ verfügt als weltweit erstes Institut und einziger Standort in der Schweiz über ein Spiral-Computertomographie-Gerät (Mamma-CT) für die Untersuchung der weiblichen Brust. Mit dem Mamma-CT können Mammografien ohne Druck auf die Brust erstellt werden, da die Untersuchung im Liegen in Bauchlage ohne Kompression erfolgt.

Mehr zur Mammografie und Brustultraschall

Gemeinsam für Ihre Gesundheit

Früherkennung beginnt mit Aufmerksamkeit. Nehmen Sie sich regelmässig Zeit für eine Selbstuntersuchung und lassen Sie Auffälligkeiten frühzeitig abklären. Die Expertinnen und Experten des Brustzentrums am Universitätsspital Zürich begleiten Sie mit modernster Diagnostik und umfassender Erfahrung.

Verantwortliche Fachperson

Claudia Rauh, PD Dr. med.

Leitende Ärztin, Klinik für Gynäkologie

Tel. +41 44 255 42 37
Spezialgebiete: Gynäkologische Senologie: Diagnostik und Therapie von Brusterkrankungen, insbesondere Brustkrebs, operative Therapie inklusive plastisch-rekonstruktiver Verfahren (DKG- Seniormammaoperateurin, SP gyn. Senologie)

Für Patientinnen

Wir bieten Frauen mit Veränderungen der Brust und Verdacht auf Brustkrebs einen einfachen und schnellen Zugang zu einer Erstkonsultation oder qualifizierten Zweitmeinung. Melden Sie sich noch heute direkt für unsere Beratung an.

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Für Zuweisende

Universitätsspital Zürich
Klinik für Gynäkologie
Frauenklinikstrasse 10
8091 Zürich
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