Das Universitätsspital Zürich (USZ) hat am Montag (26. Oktober 2026) einen aus Afrika repatriierten Schweizer Staatsangehörigen mit vermuteter Ebolaviruskrankheit aufgenommen.
Das USZ ist eines von zwei nationalen Kompetenzzentren mit einem Leistungsauftrag für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Ebolaviruskrankheit. Gemeinsam mit den Hôpitaux universitaires de Genève (HUG) stellt das USZ im Auftrag von Bund und Kantonen spezialisierte Isolationskapazitäten für die gesamte Schweiz bereit.
Die Behandlung erfolgt in einer Sonderisolierstation für hochinfektiöse Erkrankungen. Diese verfügt über die erforderlichen baulichen und technischen Sicherheitsvorkehrungen, um eine optimale medizinische Versorgung bei gleichzeitig maximalem Schutz von Mitarbeitenden, Patientinnen und Patienten sowie Besuchenden sicherzustellen.
Alle Mitarbeitenden in der direkten und indirekten Betreuung von Patientinnen und Patienten mit Ebolaviruskrankheit sind für ihre Aufgaben geschult. Für alle anderen Mitarbeitenden im USZ ergeben sich im Arbeitsalltag keine Änderungen. Auch besteht keine Gefahr für reguläre Patienten oder Besucher.