Gleich drei Preise der Fachgesellschaften SGINF/SII und SGSH gingen 2026 an Forschungsteams aus dem USZ. Ausgezeichnet wurden Studien in der Grundlagenforschung und das beste Innovationsprojekt.
Im Rahmen der Jahresversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Infektiologie (SGINF/SII) und der Schweizerischen Gesellschaft für Spitalhygiene (SGSH) am 10. September 2026 wurden gleich mehrere Forschende des USZ für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen ausgezeichnet.
Hervorragende Grundlagenforschung zu Antibiotika und HIV-Resistenzen
Silvio Brugger und sein Team erhielten den 1. Preis in der Kategorie Grundlagenforschung Infektionskrankheiten für ihre Studie «Adjuvant commensal therapy enhances antibiotic efficacy against Staphylococcus aureus». Die Forschungsarbeit zeigt neue Ansätze auf, um die Wirksamkeit von Antibiotika gegen bakterielle Infektionen zu verbessern.
Der 2. Preis in derselben Kategorie ging an Roger Kouyos, Nuri Han und ihr Team für ihre Forschung zu den Studien «The effect of long-acting cabotegravir and rilpivirine treatment on drug resistance in South Africa» sowie «Novel integrase mutations linked to genotypic DTG resistance in African non-B HIV-1 strains». Die Arbeiten leisten einen wichtigen Beitrag zum Verständnis von HIV-Resistenzen und zur Verbesserung von Therapiestrategien.
Bestes Innovationsprojekt: Lungenentzündungen wirksam verhindern
Auch im Bereich Innovation wurde eine USZ-Forschungsgruppe ausgezeichnet: Aline Wolfensberger und ihr Team erhielten den 1. Preis für das beste Innovationsprojekt der SGSH für ihre Arbeit «Co-Designing and evaluating patient- and family-engaging materials for nvHAP prevention: a human-centered co-design study». Das Projekt setzt auf die aktive Einbindung von Patientinnen, Patienten und Angehörigen, um spitalerworbene Lungenentzündungen wirksam zu verhindern.