Medienmitteilung

Grundsteinlegung für das Spital der Zukunft – ein Meilenstein für das USZ

Mit einer feierlichen Grundsteinlegung des Neubaus MITTE1|2 hat das Universitätsspital Zürich (USZ) am Montagnachmittag (17. November 2025) einen wichtigen Schritt in die Zukunft gemacht. Rund 200 Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesundheitswesen, darunter Regierungsrätin Natalie Rickli, Regierungsrat Ernst Stocker, ABG-Präsidentin Raffaela Fehr und KSSG-Präsident Andreas Daurù nahmen am Festakt teil. Mit dem Campus MITTE1|2 investiert das USZ in die universitäre Spitzenmedizin: So werden die Gebäude unter anderem Platz bieten für ein neues Notfallzentrum, für über 300 Betten und 23 Operationssäle.

Der Neubau MITTE1|2 auf dem Zürcher Hochschulgebiet ist das erste grosse Bauprojekt der Gesamterneuerung des USZ. Im laufenden Spitalbetrieb entsteht hier ein Gebäudeensemble, das modernste Medizin, Forschung und Versorgung unter einem Dach vereinen wird.

Regierungsrätin Natalie Rickli: «Wer heute durch die Gänge des USZ läuft, erkennt den dringlichen Erneuerungsbedarf. Mit dem Neubau und der Instandsetzung bestehender Gebäude entstehen Orte, die dem USZ als universitäres Spital von zentraler Bedeutung für die spezialisierte und hochspezialisierte Medizin sowie für die Forschung gerecht werden – und einen spürbaren Mehrwert schaffen für die Patientinnen und Patienten sowie die Mitarbeitenden des USZ.»

Für Regierungsrat Ernst Stocker ist klar, dass ein Neubau wie der Campus MITTE 1|2 optimal finanziert sein muss. «Darum hat der Regierungsrat Hand geboten für eine innovative Lösung. Sie zeigt, dass der gesunde Haushalt des Kantons Zürich gerade für die Finanzierung von Grossvorhaben nützlich und wichtig ist.»

Ein Symbol für Fortschritt und Zusammenarbeit

André Zemp, Präsident des Spitalrates USZ, erinnerte daran, dass das Universitätsspital Zürich seit über 150 Jahren Teil der Identität und Geschichte der Stadt Zürich ist. «Mit dem Neubau verbinden wir unsere Tradition mit einer klaren Vision für die nächsten Jahrzehnte. Gleichzeitig geben wir ein Versprechen an die kommenden Generationen ab.» Monika Jänicke, CEO USZ ergänzte: «Das USZ ist ein Ort der Transformation und Innovation – und das auf vielen Ebenen.
Baulich, indem wir verantwortungsvoll moderne, flexible und nachhaltige Strukturen schaffen.
Technologisch, indem wir Digitalisierung und medizinischen Fortschritt sinnvoll miteinander verbinden.
Und vor allem menschlich. Denn alle Gebäude und Technologien sind nur so wertvoll wie die Menschen, die in ihnen wirken. Ab heute verwandelt sich unsere Strategie in etwas, das man berühren kann; Stein für Stein.»

An der Zeremonie wurde eine sogenannte Zeitkapsel im Baufeld eingebaut, die Objekte aus dem heutigen Spitalalltag sowie Wünsche und Grüsse von Mitarbeitenden und Studierenden für das Spital der Zukunft enthält.

Deutlich mehr Komfort für Patienten und Mitarbeitende

Die beiden Neubauten von MITTE1|2 bieten künftig Platz für 214 Pflegebetten, 94 Intensivbetten, 23 Operationssäle, ein Notfallzentrum, eine moderne Radiologie, ein Interventionszentrum sowie Labore für die Forschung. Dank verbesserter Raumkonzepte und Logistiklösungen verbessert sich auch der Komfort für Mitarbeitende und Patienten deutlich. So entstehen beispielsweise ausschliesslich Einzelzimmer, die Privatsphäre und Erholung fördern.

Ein Generationenprojekt für Zürich und die Schweiz

Mit dem Campus MITTE1|2 investiert das USZ in die Zukunft der universitären Spitzenmedizin. Der Neubau ist ein sichtbares Zeichen für die enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Forschung und Gesundheitswesen.

Bis Anfang 2026 soll der Bau ebenerdig abgeschlossen sein und der Rohbau bis Anfang 2027 stehen. Danach beginnt der Innenausbau. Mitten in Zürich entsteht so bis 2031 und der Eröffnung Schritt für Schritt das Herzstück des Spitals der Zukunft.

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