Die Abteilung für Radiologie am Standort Flughafen erhält einen hochmodernen Photon-Counting CT-Scanner – eine der derzeit fortschrittlichsten Technologien in der computertomographischen Bildgebung.
Dank einer engen standortübergreifenden Zusammenarbeit steht der Abteilung für Radio-Onkologie ein fester Anteil an Untersuchungsslots zur Verfügung. So können auch unsere Patientinnen und Patienten direkt von dieser Innovation profitieren.
Der neue Scanner ermöglicht eine deutlich verbesserte Bildqualität bei gleichzeitig reduzierter Strahlendosis.
Besonders profitieren Patient:innen mit Metallimplantaten (zum Beispiel Zahnkronen, Gelenksprothesen oder Operatiosnplatten)– bei denen herkömmliche CT-Bilder oft Störbilder (so genannte „Artefakte) zeigen – sowie Personen mit Tumoren, die schwer vom umliegenden Gewebe abgrenzbar sind, wie zentralen Lugnentumoren oder Verschluss von Liungenteilen („Atelektase“) bei Lungenkrebs. Durch die höhere Auflösung, die verbesserte Material-Erkennung und den verbesserten Gewebekontrast kann das Zielvolumen präziser definiert und die Strahlendosis genauer berechnet werden – ein entscheidender Vorteil für die Planung einer hochpräzisen Strahlentherapie.
Auch für Patient:innen mit Kontraindikationen für eine MRT-Untersuchung eröffnet der Photon-Counting CT neue Möglichkeiten, da er eine exzellente Weichteildarstellung bietet. Damit steht nun auch diesen Patientengruppen eine präzise, moderne Bildgebung zur Verfügung – ein weiterer Schritt in Richtung personalisierter und schonender Strahlentherapie.
Wir freuen uns sehr über diesen technischen Fortschritt und die standortübergreifende Zusammenarbeit, die unseren Patientinnen und Patienten den Zugang zu modernster Bildgebung ermöglicht.