Fachpersonen aus der Forschung, aus Klinken und von Behörden diskutierten am USZ die Chancen und Herausforderungen künstlicher Intelligenz für die klinische Forschung.
Künstliche Intelligenz verändert die klinische Forschung rasant. Am SCTO Symposium 2026 “AI meets Clinical Research – Navigating regulatory, ethical and legal frontiers“ diskutierten über 200 Forschende, Kliniker, Behördenvertreterinnen und Expertinnen am USZ die Chancen und Herausforderungen von KI – von ethischen und regulatorischen Anforderungen bis hin zu Studiendesign und Datenschutz.
Impulse für den verantwortungsvollen Einsatz von KI
In der Swiss Clinical Trial Organisation (SCTO) haben sich die Zentren für klinische Forschung von fünf Schweizer Universitätsspitälern und zwei Kantonsspitälern zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Die SCTO bietet eine umfassende Infrastruktur für die klinische Forschung mit einem Fokus auf patientenzentrierter Forschung. Das Clinical Trials Center des USZ war Gastgeber der Veranstaltung, die wertvolle Impulse lieferte für den verantwortungsvollen Einsatz von KI und die zukünftige Gestaltung der klinischen Forschung in der Schweiz. Deutlich wurde: KI bietet grosses Potenzial für die klinische Forschung, erfordert aber klare ethische und rechtliche Rahmenbedingungen.
Zeitgleich trafen sich nur wenige hundert Meter entfernt an der ETHZ internationale Expertinnen und Experten aus Forschung, Industrie und Gesundheitswesen zur NEXUS Personalized Health Konferenz 2026, um die neuesten Errungenschaften in klinischer Bioinformatik, KI-gestützter Entscheidungsfindung und biomedizinischer Statistik zu diskutieren.
Ein gemeinsames Konferenzdinner und die Möglichkeit, ausgewählte Vorträge der Schwesterveranstaltung zu besuchen wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der beiden Veranstaltungen rege genutzt und unterstreichen die Wichtigkeit des interdisziplinären Austausches verschiedener Fachkreise.