Arbeiten am USZ

«Schon im Kindergarten habe ich mich um kranke Kinder gekümmert.»

Von der Lehre als Fachmann Gesundheit zur Intensivmedizin ans USZ, nach dem HF-Studium ein Nachdiplomstudium in Anästhesiepflege – Lukas Buser steht nie lange still. In der Pflege hat er seine Berufung gefunden. Und verbreitet dort gerne gute Laune.

Wie hast du gemerkt, dass Pflege deine Berufung ist?

Ich war schon immer kommunikationsstark und empathisch. Schon im Kindergarten habe ich mich um kranke Kinder gekümmert. Also habe ich während der Berufsfindung in Gesundheitsberufen geschnuppert. Da wurde mir schnell klar, dass ich an einem Spital arbeiten möchte. Dort habe ich eine Lehre zum Fachmann Gesundheit gemacht. Das war definitiv die richtige Entscheidung!

Wie bist du ans USZ gekommen?

Auf der neurochirurgischen Intensivstation war eine Stelle ausgeschrieben. Die Spitzenmedizin an einem renommierten Spital und die Aussicht, mit Experten zusammenzuarbeiten, haben mich gereizt. Ich war damals einer der ersten FAGEs dort. Die Diagnostik mitzuerleben, hat mich fasziniert. Und Lust gemacht auf mehr.

Hast du darum Pflege studiert?

Ja. Ich fand den Umgang mit den Patientinnen und Patienten toll, die schnell wechselnden Situationen auf der Intensivstation spannend. Aber ich wollte mehr mitdenken, mehr Verantwortung haben und mitentscheiden im pflegediagnostischen Prozess. Es ist mir wichtig, geistig fit und flexibel zu bleiben.

Wie war dann der Wechsel von FAGE zum Pflegefachmann?

Ich musste in die neue Rolle hineinwachsen. Als FAGE arbeitest du immer im Tandem. Als Pflegefachmann war ich dann plötzlich allein unterwegs. Das war eine Herausforderung. Insbesondere auf der Intensivstation, da an der HF dazu nichts unterrichtet wird. Zum Glück habe ich eine gute Einführung bekommen. Und die Freude an den Fortschritten der Patienten hat mich motiviert, dranzubleiben.

Viele Berufseinsteiger verlassen den Pflegeberuf nach einigen Jahren wieder.

Die Gefahr, auszubrennen, besteht in diesem Beruf. Daher sorge ich dafür, dass ich einen guten Ausgleich habe zur Arbeit – körperlich, mental und emotional. Ich mache viel Sport, tanze, fahre Motorrad. So kann ich abschalten und bleibe fit. Danach kehre ich mit guter Laune wieder zur Arbeit zurück.

Wie geht es weiter für dich?

Ich habe eben die Zusage bekommen für das Nachdiplomstudium zum Experten Anästhesiepflege. Darüber freue ich mich sehr. Die Arbeit im Operationssaal ist faszinierend. Und ein Fachbereich, in dem ich mich auch langfristig sehe.

Lukas Buser

Pflegefachmann

Tel. +41 43 253 53 17