Sport hat viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Er kann das Risiko für verschiedene chronische Erkrankungen senken und auch bei psychischen Erkrankungen, insbesondere Depressionen, eine günstige Wirkung haben. Warum Bewegung diese positiven Effekte auf zellulärer Ebene entfaltet, ist jedoch noch nicht vollständig verstanden. Ein möglicher Mechanismus ist die sogenannte Autophagie, ein natürlicher Recyclingprozess der Zellen, der durch Sport aktiviert wird.
Ziel der Studie
Wir möchten grundlegende Erkenntnisse über die Regulation der zellulären Müllabfuhr (Autophagie) während einer Ausdauerbelastung gewinnen und Biomarker für körperliche Fitness und Gesundheit identifizieren.
Wer kann teilnehmen?
Sie sind zwischen 18 und 40 Jahre alt und haben einen BMI zwischen 18,5 und 39,9 kg/m². Weibliche Teilnehmende haben einen regelmässigen Menstruationszyklus und nehmen keine Hormonpräparate ein. Zudem verfügen Sie über gute Deutsch- oder Englischkenntnisse.
Ablauf
Die Studie findet an drei Terminen (Telefonat, Screening, Testtag) statt. Während des Telefonats (ca. 30 Minuten) erhalten Sie alle Informationen zu der Studie und Ihre Fragen werden besprochen. Das Screening (ca. 60 Minuten) dient der Eignungsabklärung für Ihre Studienteilnahme. Am Testtag (ca. 120 Minuten) absolvieren Sie einen Leistungstest auf einem Fahrradergometer, währenddessen Ihnen an 5 verschiedenen Zeitpunkten Blutproben entnommen werden.
Entschädigung
Keine
Original Studienname
Targeting Autophagy in Depression: Caloric Restriction, Exercise and Dietary Interventions - AutoFast
BASEC-Nummer
2025-00607
Sponsoren
Universitätsspital Zürich, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)