2. Nationaler Früherkennungstag Prostatakrebs CCCZ

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2. Nationaler Früherkennungstag Prostatakrebs: Warum Wissen Leben retten kann

Am 2. Nationalen Früherkennungstag Prostatakrebs an der Universität Zürich zeigten Expertinnen und Experten eindrücklich, wie Aufklärung, Screening und ein partnerschaftlicher Dialog zwischen Ärzten und Patienten entscheidend dazu beitragen können, Überdiagnosen zu vermeiden, unnötige Therapien zu verhindern und bessere Behandlungsergebnisse zu erzielen.

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes – und dennoch wissen viele zu wenig über frühe Warnsignale, moderne Diagnostik und die heutigen Möglichkeiten der gemeinsamen Entscheidungsfindung. Rund 100 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil, die von Europa Uomo Schweiz gemeinsam mit den Prostatakrebs-Patientenorganisationen der Schweiz und dem Comprehensive Cancer Center Zurich durchgeführt wurde. Im Fokus standen aktuelle Erkenntnisse zur Krankheitslast in der Schweiz, differenzierte Empfehlungen zu Screening und Active Surveillance sowie ein klarer Appell an alle Männer, informierte Entscheidungen zu treffen.

Fachbeiträge aus Urologie, Radioonkologie, Medizinethik und Patientenorganisationen machten deutlich: Prostatakrebs ist heute in vielen Fällen gut behandelbar – vorausgesetzt, er wird früh erkannt und die Therapieoptionen werden sorgfältig abgewogen. Shared Decision Making spielt dabei eine zentrale Rolle: Nur wer ausreichend informiert ist, kann aktiv mitentscheiden und gemeinsam mit dem behandelnden Team den individuell besten Weg wählen.

Der Früherkennungstag zeigte eindrücklich, wie wichtig der Austausch zwischen Fachpersonen und Betroffenen ist – und wie entscheidend gut verständliche Informationen für die Gesundheit und Lebensqualität von Männern jeden Alters sein können.

Zum ausführlichen Bericht von Europa Uomo

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