Für Patientinnen und Patienten
Sie können sich als Patientin oder Patient nicht direkt zu einer Konsultation anmelden. Bitte lassen Sie sich durch Ihren Hausarzt, Ihre Hausärztin, Ihren Spezialisten oder Ihre Spezialistin überweisen.
In der Dermatochirurgie-Sprechstunde beraten und untersuchen wir Sie bei operativ relevanten Hautveränderungen. Gemeinsam klären wir Diagnose, Behandlungsoptionen und den Ablauf – und planen bei Bedarf einen Eingriff.
In der Sprechstunde steht die Vorbereitung im Mittelpunkt:
Bei bestimmten Tumoren und Lokalisationen kann eine Mohs-Chirurgie (mikrographisch kontrollierte Chirurgie) medizinisch sinnvoll sein. Ob diese Methode bei Ihnen infrage kommt, klären wir in der Sprechstunde anhand von Diagnose, Histologie, Lokalisation und Risikoprofil.
→ Verweis: Angebotsseite Mohs-Chirurgie (Link im CMS)
→ Verweis: Angebotsseite Dermatochirurgie (Link im CMS)
Ein wichtiger Teil der Vorbereitung ist die Besprechung, wie die Wunde nach der Entfernung verschlossen wird. Je nach Grösse und Lage kann ein direkter Verschluss möglich sein oder eine Rekonstruktion (z. B. mit lokalem Hautlappen oder Hauttransplantat) sinnvoll werden. In ausgewählten Fällen kann auch eine offene Wundheilung in Frage kommen.
„Bereits in der Sprechstunde besprechen wir den geplanten Wundverschluss: Je nach Lage und Grösse planen wir eine direkte Naht, eine Rekonstruktion mit lokalem Gewebe oder – in ausgewählten Fällen – eine offene Wundheilung. Ziel ist ein funktionell und ästhetisch möglichst gutes Ergebnis.“
„In der Dermatochirurgie-Sprechstunde klären wir vor dem Eingriff sorgfältig ab, welches Verfahren im individuellen Fall am besten passt. Entscheidend ist, den Tumor vollständig zu entfernen und gleichzeitig so viel gesundes Gewebe wie möglich zu schonen – besonders an anatomisch sensiblen Regionen.“
In der Regel dient die Sprechstunde der Abklärung und Planung. Ob ein Eingriff am gleichen Tag möglich oder sinnvoll ist, hängt von Befund, Zeitbedarf, Unterlagen und organisatorischen Voraussetzungen ab. In der Regel wird die Operation an einem anderen Termin stattfinden.
Das hängt von der Hautveränderung ab. Falls bereits ein Histologiebericht vorliegt, kann dieser die Planung erleichtern. Ob eine Biopsie nötig ist, wird individuell entschieden.
Die Entscheidung basiert auf Diagnose, Histologie, Lokalisation, Grösse, Wachstumsmuster sowie Ihren individuellen Faktoren (z. B. Medikamente, Begleiterkrankungen). Wir besprechen mit Ihnen die Vor- und Nachteile der Optionen.
Ja. Wir besprechen, ob ein direkter Verschluss möglich ist oder ob eine Rekonstruktion (z. B. Hautlappen/Transplantat) sinnvoll werden könnte – sowie Narbenverlauf und Nachsorge.
Bitte setzen Sie Medikamente nicht eigenständig ab. Falls Blutverdünner relevant sind, klären wir das Vorgehen gemeinsam und – wenn nötig – in Abstimmung mit Ihrem Hausarzt bzw. Ihrer Hausärztin.
Das ist abhängig von Dringlichkeit, Diagnose und Kapazitäten. In der Sprechstunde besprechen wir die Priorisierung und das weitere Vorgehen.
In der Regel ist eine Zuweisung erforderlich.
Wenn Mohs medizinisch sinnvoll ist, wird dies in der Sprechstunde geprüft und die weiteren Schritte werden entsprechend geplant.
Sie können sich als Patientin oder Patient nicht direkt zu einer Konsultation anmelden. Bitte lassen Sie sich durch Ihren Hausarzt, Ihre Hausärztin, Ihren Spezialisten oder Ihre Spezialistin überweisen.
Universitätsspital Zürich
Dermatologische Klinik
Rämistrasse 100
8091 Zürich