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Hautwürfel

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Die Haut

08. Juli 2022

Das grösste Organ unseres Körpers – es misst etwa 2 m² und wiegt bei einer erwachsenen Person ca. 10 kg – schützt uns vor Bakterien und anderen Gefahren. Jeden Monat erneuern sich die oberflächlichsten Hautzellen. Veränderungen auf der Haut können auf eine Krankheit hindeuten.

Die Haut ist aus drei Schichten aufgebaut: Die Oberhaut (Epidermis) ist der sichtbare Teil der Haut. Darunter befindet sich die Lederhaut (Dermis). Sie enthält Kollagenfasern, Blutgefässe und Nervenbahnen. Darunter liegt die Unterhaut (Hypodermis), die vor allem aus Bindegewebe besteht, das mit Fettzellen gefüllt ist. Diese Schicht dient als Stossdämpfer am Knochen und spielt bei der Regulierung der Körpertemperatur eine wichtige Rolle.

 

Zu viel UV-Strahlung oder Sonnenlicht führen zu einem Sonnenbrand auf der Haut – einer akuten Entzündung der Haut. Schuld am Sonnenbrand ist hauptsächlich die langwelligere UV-B-Strahlung. Die kurzwelligere UV-A-Strahlung kann hingegen tiefer in die Haut und die Augen eindringen. Sie ist am Alterungsprozess der Haut beteiligt. Wiederholter Sonnenbrand lässt die Haut schneller altern und erhöht das Risiko für Hautkrebs.

 

 

UV-Licht kann Hautzellen bösartig entarten lassen. Sowohl weisser als auch schwarzer Hautkrebs treten in der Schweiz sehr häufig auf – etwa 3’000 Menschen erkranken in der Schweiz pro Jahr an schwarzem Hautkrebs. Tumorart und Aggressivität der Erkrankung sind entscheidend für die Behandlung.

 

 

Je nach Melaningehalt der Haut unterscheidet man sechs Hauttypen: Menschen mit sehr hellen Augen, Haaren und Haut haben Hauttyp I, jene mit ganz dunklen Haaren, Haut und Augen entsprechen dem Typ VI. Je mehr Melanin, also je dunkler die Haut, desto besser ist ihr Eigenschutz vor UV-Strahlung.

 

 

Die genaue Ursache für Neurodermitis ist bis heute unklar. Bei einigen Betroffenen ist ein Protein, das für den Zusammenhalt der Hautzellen sorgen sollte, verändert. Die Haut wird durchlässig, und es kommt zu juckenden Ausschlägen. Bei Säuglingen tritt Neurodermitis vor allem auf den Wangen und am Kopf auf. Bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sind vor allem die Kniekehlen, die Ellenbeugen und der Nacken betroffen.

Verantwortlicher Fachbereich

Dermatologische Klinik

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