Breadcrumb Navigation

Aortenisthmusstenose – Behandlung

Die Aortenisthmusstenose ist eine Verengung im obersten Bereich der absteigenden Aorta, unmittelbar nach dem Aortenbogen. Die Operation erfolgt je nach Schweregrad im Neugeborenen-Alter oder auch später während der Kindheit.

Nach Herausschneiden des verengten Teiles der Hauptschlagader werden die freien Enden wieder direkt zusammengenäht. In manchen Fällen ist dabei auch eine Erweiterung eines zu klein gebliebenen Bogenanteils der Hauptschlagader notwendig. Auch bei sehr gutem Operationsergebnis kann es im Langzeitverlauf zu einer erneuten Verengung kommen, sei es durch Vernarbungen oder durch ungenügendes Wachstum des operierten Aortenbereiches. Die betroffenen Patienten und Patientinnen leiden häufig an einer schwer einstellbaren Hypertonie und Muskelschwäche in den unteren Extremitäten, vor allem bei Anstrengungen. Eine solche wiederkehrende Einengung kann entweder mittels Ballonkatheter-Technik dilatiert und mit einem Stent versorgt werden. Ist diese Option aufgrund des Befundes nicht möglich oder nicht erfolgreich, kann der entsprechende Anteil der Aorta entfernt und mit einer Kunststoffprothese ersetzt werden.

Für Patientinnen und Patienten

Sie können sich als Patientin oder Patient nicht direkt zu einer Konsultation anmelden. Bitte lassen Sie sich durch Ihren Hausarzt, Ihre Hausärztin, Ihren Spezialisten oder Ihre Spezialistin überweisen. Für Fragen nutzen Sie unser Kontaktformular.

Für Zuweisende

Weisen Sie Ihre Patientin oder Ihren Patienten einfach online zu.

Tel. +41 44 255 15 15

Behandelnde Fachbereiche

Herzzentrum

Klinik für Herzchirurgie