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Pflege in den Klinischen Neurowissenschaften

Pflege auf der neurologischen Bettenabteilung

Rehabilitative Pflege, wie auf der Stroke und Post Stroke Unit, wird nach Best Care und Best Practice durchgeführt nach dem Prinzip: Soviel wie nötig und so wenig wie möglich. Dies mit dem Ziel, die grösstmögliche Selbständigkeit der Patientin oder des Patienten zu fördern oder zu erhalten.

Auf der neurologischen Bettenabteilung werden des weiteren Patientinnen und Patienten verschiedener Lebensphasen zu unterschiedlichen neurologischen Krankheitsbildern gepflegt und betreut. Auch bei diesen Patienten und Patientinnen ist die enge Zusammenarbeit mit den Angehörigen eine wichtige Voraussetzung für eine optimale Umsetzung des interdisziplinären Behandlungsplanes.

Akut und rehabilitive Pflege auf der Stroke und der Post Stroke Unit

Pflege nach Stroke beschreibt den pflegerischen Beitrag an der Versorgung von Menschen nach akutem Schlaganfall auf der Stroke und der Post Stroke Unit im USZ.

Eine Besonderheit der Pflege von Patientinnen und Patienten nach einem Schlaganfall auf einer Stroke Unit ist die Gleichzeitigkeit und Kombination von Akutpflege und rehabilitativer Pflege. Die Schwerpunkte verschieben sich mit dem Symptomverlauf des Patienten oder der Patientin und verlaufen übergangslos von der Akutpflege mit Monitoring und Diagnostik hin zur rehabilitativen Pflege, welche insbesondere auf der Post Stroke Unit ausgeführt wird.

Der Fokus der Akutpflege ist neben der Behandlungspflege, den Assessments und den Prophylaxen, die Sicherung der vitalen Bedürfnisse und des Wohlbefindens der Patienten und Patientinnen. Dazu gehören in der akuten Phase nach Schlaganfall insbesondere die umfassende Körperpflege, die Unterstützung bei Bewegung und Ausscheidung, sowie der Beziehungsaufbau zur Patientin oder zum Patienten und den Angehörigen. Im Zentrum der Beziehungsarbeit stehen der gegenseitige Aufbau von Vertrauen und dem Gefühl von Sicherheit.

Bei der rehabilitativen Pflege, insbesondere auf der Post Stroke Unit, werden Massnahmen durchgeführt, welche auf pflegerischem Fachwissen basieren und zur Rehabilitation, das heisst dem Wiedererlangen einer grösstmöglichen Funktionsfähigkeit und Selbständigkeit des Patienten oder der Patientin beitragen. Um das Ziel der möglichst grossen Selbständigkeit zu erreichen, werden Patientinnen und Patienten von Pflegefachpersonen im Training von Wahrnehmung, Orientierung, Bewegung, Schlucken etc. intensiv unterstützt, begleitet und angeleitet.

Beste Patientenergebnisse werden erreicht, wenn Betroffene täglich über 24 Stunden rehabilitative Pflege erhalten sowie in intensiver Zusammenarbeit mit dem therapeutischen Team. Die rehabilitativen Pflegeinterventionen orientieren sich an den Prinzipien der Konzepte-Bobath, Basale Stimulation und Kinaesthetics und basieren auf aktuellen Forschungsergebnissen, beispielsweise zur frühen Mobilisation nach einem Schlaganfall.

Neurochirurgische Pflege

Die Pflege von Patientinnen und Patienten mit neurochirurgischen Krankheitsbildern orientiert sich an der Definition der Professionellen Pflege USZ. Bei neurochirurgischen Patienten und Patientinnen steht insbesondere die Erfassung der Ressourcen, des Unterstützungsbedarfs und der Bedürfnisse der Patientin oder des Patienten und der Angehörigen im Zentrum. Bei der Pflege der Betroffenen wird das Augenmerk hauptsächlich darauf gelegt, die vorhandenen Ressourcen selbst schwerstbetroffener Patientinnen und Patienten zu erfassen und durch gezielte pflegerische Interventionen zu aktivieren.

Bei der Pflege und Betreuung von Patienten und Patientinnen mit der Diagnose Hirntumor wird durch das Pflegepersonal berücksichtigt, dass ein Hirntumor die Persönlichkeit verändern kann. Um dem umfassenden Betreuungsansatz und Pflegeansatz gerecht zu werden, klärt die Pflegefachperson bei Eintritt der Patientin oder des Patienten seine Lebenssituation und die der Angehörigen mit Hilfe von Assessmentinstrumenten und Screening-Instrumenten wie beispielsweise dem “Belastungsthermometer”.

Patienten und Patientinnen, welche an dieser unheilbaren Krankheit leiden, steht ein interdisziplinäres Betreuungsteam zur Verfügung, welches sich aus Pflege, multidisziplinären ärztlichen Diensten, psychoonkologischem Dienst und therapeutischen Diensten zusammensetzt.

Verantwortliche Fachperson

Michael Barbrock

Leiter Pflegedienst Medizinbereich Neuro-Kopf
Vorstandsmitglied, Klinisches Neurozentrum
Leitung Pflegedienst Neuro-Kopf, Klinik für Neurochirurgie
Leiter Pflegedienst Neurokopf, Augenklinik

Tel. +41 44 255 99 21

Für Patientinnen und Patienten

Sie können sich als Patientin oder Patient nicht direkt zu einer Konsultation anmelden. Bitte lassen Sie sich durch Ihren Hausarzt, Ihre Hausärztin, Ihren Spezialisten oder Ihre Spezialistin überweisen. Für Fragen nutzen Sie unser Kontaktformular.

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