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Digital Health

Wir haben langjährige Erfahrung in der Forschung zu digitalen Gesundheitsanwendungen. Seit einer Dekade haben wir mehrere randomisierte Studien durchgeführt, um die Wirksamkeit von App-basierten Self-Care-Interventionen für Körper und Psyche zu bewerten, und die Ergebnisse, aber auch die methodischen Erkenntnisse aus diesem neuen Forschungsfeld, veröffentlicht.

Die technischen Entwicklungen im Bereich der mobilen digitalen Gesundheit, wie z. B. Smartphone-Apps, bieten interessante Möglichkeiten, wie z. B. die Stärkung von Self Care Massnahmen und einen besseren Zugang zu entsprechenden Interventionen. Darüber hinaus können sie in der klinischen Forschung eingesetzt werden, um Daten über die Wirksamkeit, aber auch die Adhärenz von Interventionen zu sammeln. Wir verfolgen einen reflektierten Ansatz zur Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung und in der Gesellschaft, indem wir eng mit der Digital Society Initiative der Universität Zürich zusammenarbeiten.

Unsere klinischen Studien haben wichtige Beiträge zu diesem neuen Feld geleistet:

  • Wir haben gezeigt, dass App-Studien machbar sind, länderübergreifend und komplett digital durchgeführt werden können.
  • Wir haben gezeigt, dass eine App-basierte Akupressur zur Self Care Menstruationsschmerzen lindern kann, dass aber eine Entspannungs-App chronische Nackenschmerzen nicht verbessern konnte.
  • Wir haben eine digitale Gesundheitsanwendung für das deutsche DiGa-Register evaluiert.
  • Unsere Erkenntnisse aus den vorangegangenen Studien sind, dass Agilität der Schlüsselfaktor im Entwicklungs- und Forschungsprozess einer potenziell nachhaltigen und evidenzbasierten mHealth-Intervention sein könnte.

Five Lessons Learned From Randomized Controlled Trials on Mobile Health Interventions

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Kontakt

Claudia Witt, Prof. Dr. med.

Institutsdirektorin, Institut für komplementäre und integrative Medizin

Spezialgebiete: Mind Body Medicine, Integrative Medicine, Integrative Onkologie
Tel. +41 44 255 24 60