Thrombotische Mikroangiopathien

Die thrombotischen Mikroangiopathien bilden eine ätiologisch und pathophysiologisch heterogene Gruppe von Erkrankungen mit Verschlüssen der Mikrozirkulation durch Thrombozytenaggregate.

Als Folge finden sich eine oft ausgeprägte Thrombozytopenie und eine Coombs-negative mikroangiopathische hämolytische Anämie mit zahlreichen Fragmentozyten im Blutausstrich. Symptome von Organschädigungen können in variabler Konstellation und Ausprägung auftreten. Primäre thrombotische Mikroangiopathien sind die thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP) und das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS). Sekundäre thrombotische Mikroangiopathien können in Verbindung mit verschiedenen Erkrankungen und Medikamenten und nach allogener hämatopoietischer Stammzelltransplantation auftreten.

Die Klinik für Hämatologie verfügt über die Expertise und die Einrichtungen zur Diagnostik und umgehenden Therapie (Plasmaaustauschbehandlung) einer thrombotischen Mikroangiopathie. Bestimmte Untersuchungen erfordern dabei einen Probenversand an andere universitäre Zentren.

Verantwortliche Fachpersonen

Jan-Dirk Studt, PD Dr. med.

Leitender Arzt, Klinik für Medizinische Onkologie und Hämatologie

Tel. +41 44 255 37 82
Spezialgebiete: Blutgerinnung, Diagnostik, Akademischer Leiter - Fachbereich Hämostase

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Universitätsspital Zürich
Klinik für Medizinische Onkologie und Hämatologie
Rämistrasse 100
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