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Lymphangioleiomyomatose (LAM) Behandlung

Therapien im Überblick

  • Immunsuppressiva: Zum Einsatz kommt der Wirkstoff Sirolimus oder Everolimus aus der Gruppe der Immunsuppressiva, welche die Aktivität des Immunsystems und insbesondere die Proliferation der LAM-Zellen bremsen. S Sirolimus stabilisiert die Lungenfunktion, lindert die Atemprobleme und sorgt für eine bessere Lebensqualität. Beim Absetzen der Behandlung schreitet die LAM allerdings wieder fort. Manchmal setzen wir bronchienerweiternde Medikamente (Bronchodilatatoren) ein. Sie erweitern die Bronchien und lindern die Atemnot.
  • Sauerstofftherapie: Bei fortgeschrittener LAM hilft eine Sauerstofftherapie, um den Sauerstoffmangel auszugleichen. Betroffene Personen werden körperlich wieder fitter und leistungsfähiger. Manchmal ist auch eine Langzeitbehandlung mit Sauerstoff notwendig.
  • Lungentransplantation: Sie ist eine Möglichkeit, wenn die Lymphangioleiomyomatose weit fortgeschritten ist. Allerdings sind Spenderorgane in vielen Ländern knapp, auch in der Schweiz. So warten viele Patienten und Patientinnen lange Zeit auf ein neues Organ. Die Lungentransplantation erfordert einen guten Allgemeinzustand und ist eher für jüngere Frauen geeignet. Nach einer Transplantation ist die Prognose gut – bislang haben Fachkräfte keine Rückfälle beobachtet, bei denen die Gewebewucherungen oder Tumoren wiedergekehrt sind.

Selbsthilfe und weiterführende Informationen bei Lymphangioleiomyomatose

Manchen Menschen helfen der Austausch und die Begegnung mit anderen betroffenen Personen. So erfahren sie, dass sie mit ihrer Krankheit, den Nöten und Ängsten nicht alleine sind. Folgende Selbsthilfegruppen bieten Rat und Unterstützung bei Lymphangioleiomyomatose und Tuberöser Sklerose:

Interview mit dem Lungenspezialisten und Oberarzt Dr. med. Christian Clarenbach:

LAM regelmässig kontrollieren lassen

Frauen mit LAM sollten regelmässige Kontrolluntersuchungen bei uns wahrnehmen. Sie kontrollieren die Lungenfunktion und überprüfen, wie sich die Erkrankung entwickelt.

Verantwortlicher Kaderarzt

Malcolm Kohler, Prof. Dr. med.

Klinikdirektor, Klinik für Pneumologie

Spezialgebiete: Allgemeine Pneumologie (insbes. Chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD), Asthma), Schlafassoziierte Atmungsstörungen und Beatmung, Atemgasanalytik
Tel. +41 44 255 38 28

Christian Clarenbach, PD Dr. med.

Leitender Arzt, Klinik für Pneumologie

Spezialgebiete: Allgemeine Pneumologie, Interstitielle Lungenerkrankungen und Lungenfibrose, Seltene Lungenerkrankungen
Tel. +41 44 255 38 28

Für Patientinnen und Patienten

Sie können sich als Patientin oder Patient nicht direkt zu einer Konsultation anmelden. Bitte lassen Sie sich durch Ihren Hausarzt, Ihre Hausärztin, Ihren Spezialisten oder Ihre Spezialistin überweisen. Für Fragen nutzen Sie unser Kontaktformular.

Für Zuweisende

Weisen Sie Ihre Patientin oder Ihren Patienten online, per Mail oder Post zu.

 

Universitätsspital Zürich
Klinik für Pneumologie
z.H. (gewünschten Arzt/Ärztin hier einsetzen)
Rämistrasse 100
8091 Zürich

Tel. +41 44 255 22 21

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