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Chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie (CTEPH)

CTEPH ist eine seltene, chronische Form der pulmonalen Hypertonie (PH), die sich durch pathologische Veränderungen der Pulmonalarterien auszeichnet, durch die diese beidseitig blockiert werden.

Die einzige bekannte kurative Behandlungsmöglichkeit der CTEPH ist die chirurgische Entfernung des blockierenden Materials mittels pulmonaler Endaretriektomie (PEA). Durch die PEA wird auch die Lebensqualität der oft sehr stark in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkten und durch Sauerstoffmangel beeinträchtigen Patientinnen und Patienten deutlich verbessert.

Da die exakten Gründe für die Entstehung der Erkrankung bisher nicht ausreichend verstanden werden, ist es das Ziel unserer Forschung die an Entstehung und Fortschreiten der CTEPH beteiligten molekularen Mechanismen besser zu verstehen. Zu diesem Zweck haben wir in den letzten Jahren eine detaillierte Gewebe- und Datenbank etabliert.

In unserem ersten Projekt verwenden wir nun die Gewebeproben aus dieser Biobank für ein Hochdurchsatz-Screening (Next-generation Sequenzierung) mit dessen Hilfe wir diejenigen Genmutationen und molekularen Veränderungen identifizieren möchten, die an der Entstehung von CTEPH beteiligt sind.

Daneben arbeiten wir, unter Verwendung von selbst etablierten primären Zellkulturen, an der Entwicklung neuer in vitro Modelle mittels derer zukünftige neue Therapieansätze im Detail untersucht werden können.

Verantwortliche Fachperson

Michaela Kirschner, Dr. sc. hum.

Leiterin Labor THO, Klinik für Thoraxchirurgie

Tel. +41 44 255 99 09