Coronavirus: Impfstart am Universitätsspital Zürich am 5. Januar 2021

Das Universitätsspital Zürich hat eine eigene Impfstation eingerichtet, um besonders gefährdete Patientinnen und Patienten so schnell wie möglich gegen COVID-19 impfen zu können. Bei freien Kapazitäten können sich auch Personen aus den Risikogruppen impfen lassen, die nicht Patient oder Patientin am USZ sind.

Das Universitätsspital Zürich hat seit längerer Zeit Vorbereitungen getroffen, um unverzüglich COVID-19-Impfungen durchführen zu können, sobald ein Impfstoff verfügbar ist. Das Spital stand deshalb schon vor den Weihnachtstagen dafür bereit – noch fehlte aber der Impfstoff. Nach dessen Zulassung ist nun auch eine erste Lieferung zugesagt. Das USZ startet am 5. Januar 2021 mit den ersten COVID-19-Impfungen.

Die Impfung am USZ wird auf Grundlage der behördlichen Vorgaben besonders gefährdeten Patientinnen und Patienten der Polikliniken, besonders gefährdeten stationären Patientinnen und Patienten sowie Patientinnen und Patienten ab 75 Jahren angeboten. Patientinnen und Patienten, welche die Kriterien erfüllen, erhalten vom USZ eine Einladung. Personen, die nicht Patienten am USZ sind, aber die Kriterien erfüllen und sich am USZ impfen lassen möchten, können sich über die USZ-Website in eine Interessentenliste eintragen. (Anmerkung vom 31. Dezember 2020: Die Liste ist geschlossen.)

Durchgeführt werden die Impfungen in einer eigens dafür eingerichteten Impfstation, die alle Anforderungen an die Schutzmassnahmen zu COVID-19 erfüllt. Zudem ist die sofortige medizinische Versorgung gesichert, falls eine Person auf die Impfung allergisch reagiert.

Das Angebot wurde vom USZ errichtet, damit besonders vulnerable Personen und das versorgungskritische Personal sich so bald wie möglich impfen lassen können und vulnerable Personen, die sich in einer akutstationären Behandlung im Spital befinden, nicht von einer COVID-19-Impfung ausgeschlossen sind. Verantwortlich für die Impfstation am USZ ist die Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene. Klinikdirektorin Prof. Annelies Zinkernagel freut sich auf den Start: «Auf diesem Weg können sich unsere Patientinnen und Patienten, die wegen ihrer Vorerkrankung bei einer Infektion ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, bald und unkompliziert impfen lassen.»

Sobald die Vorgaben des Bundes und des Kantons dies erlauben, wird am USZ zudem mit der Impfung des eigenen Personals begonnen. Auch hier sehen die behördlichen Vorgaben vor, dass sich zuerst Mitarbeitende mit Patientenkontakt oder einer versorgungskritischen Funktion impfen lassen können.

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Die Impfstation am USZ ist fertig eingerichtet.


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