"Für mich war es wichtig, den Organspender mitzunehmen auf diese Reise. Ich hatte die Person in meinen Gedanken und in meinem Herzen dabei", sagt Corinne Aeschbacher. Zusammen mit Marco Witzig bestieg sie im Rahmen einer Forschungsreise den höchsten Berg Südamerikas.
Corinne Aeschbacher hatte Leberkrebs, eine Transplantation rettete ihr Leben. Marco Witzig konnte vor seiner Transplantation kaum mehr atmen. Für zwei Stockwerke brauchte er trotz Sauerstoffgerät 20 Minuten. Nie hätte er gedacht, dass er jemals wieder eine solche Expedition unternehmen kann, schon gar nicht einen Aufstieg auf 5080 Meter ü. M. „Da oben zu stehen, bedeutete für mich einfach nur: Freiheit, Zufriedenheit und Glücksgefühle“.
Ärztliche Begleitung durch ein Team des USZ
Die beiden auf dieser Expedition begleitet hat Matthias Hilty, Spezialist für Intensivmedizin am USZ: „Eine solche Leistung nach einer Transplantation ist beeindruckend. Zu sehen, was möglich ist, nur wenige Jahre nach einer schweren, lebensbedrohlichen Krankheitsphase, berührt mich auch emotional.“
Wie es zu der Reise gekommen ist, was Corinne Aeschbacher und Marco Witzig auf dem Aconcagua erlebt haben und was die Expedition der Forschung bringt, jetzt im Podcast USZ direkt reinhören.
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