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Einfluss des Geschlechts auf das Zusammenspiel von Herz und Gehirn

Original Studienname: Sex-Differences in Heart-Brain Crosstalk - Role of Psychosocial Stress

Ziel der Studie

Neueste Studien aus Europa und den USA zeigen, dass die Herzinfarktrate bei Frauen in den letzten 10 Jahren angestiegen ist. Zudem versterben deutlich mehr Frauen als Männer an den Folgen eines Herzinfarktes. Ein möglicher Grund für das schlechtere Überleben der Frauen nach einem Herzinfarkt könnte eine verstärkte emotionale Stressreaktion des weiblichen Gehirns sein. In der Tat zeigen Studien aus dem UniversitätsSpital Zürich, dass das Angstzentrum des Gehirns bei herzkranken Frauen, nicht jedoch bei herzkranken Männern, chronisch aktiv ist. Umgekehrt ist bekannt, dass Frauenherzen empfänglicher für die negativen Auswirkungen von Stress sind als Männerherzen. Wie das gefährliche Zusammenspiel von Herz und Gehirn bei Männern und Frauen funktioniert und welche Botenstoffe hierbei eine Rolle spielen, ist nicht bekannt. Daher ist das Ziel dieser Studie, das Zusammenspiel von Herz und Gehirn in Stresssituation bei Frauen und Männern besser zu verstehen, um wirksame Präventionsmassnahmen und Therapien für Frauen und Männer mit Herzkrankheiten zu entwickeln.

Zielgruppe / Teilnehmergruppe

Gesunde Freiwillige, Frauen und Männer Zwischen 50 und 70 Jahren alt (Frauen müssen bereits in der Menopause sein).

Beschreibung

Die Studie findet am Universitätsspital Zürich am Standort Schlieren statt. Die Studiendauer beträgt ca. 5,5 Stunden. In dieser Zeit werden folgende Untersuchungen durchgeführt:

  • Klinische Allgemeinuntersuchung und Ausfüllen von Fragebögen zur Allgemeinsituation, zur alltäglichen Stressbelastung und zur psychosozialen Situation,
  • Blutuntersuchungen
  • und bildgebende Verfahren

Entschädigung

CHF 250.-

Kontakt

Nidaa Mikail
Klinik für Nuklearmedizin

Tel. +41 44 255 29 28

Verantwortlicher Fachbereich

Klinik für Nuklearmedizin