Zur Nachhaltigkeit gehört auch, dass wir uns für eine inklusive Unternehmenskultur mit Chancengleichheit für alle stark machen. Darüber hinaus fördern wir umweltfreundliche Mobilitätsangebote.
Für eine nachhaltige Gesellschaft ist Chancengleichheit von grundlegender Bedeutung, weil sie es allen Personen ermöglicht, ihr volles Potenzial einzubringen. Das USZ fördert die Chancengleichheit seiner Mitarbeitenden, die soziale, kulturelle und ethnische Vielfalt sowie eine inklusive Unternehmenskultur.
Mit einer eigenen Stelle für Diversity & Inclusion stellen wir sicher, dass Chancengleichheit nicht nur auf dem Papier existiert. Wir setzen uns für die Gleichstellung der Geschlechter in Kaderfunktionen ein und streben an, den Frauenanteil im ärztlichen Kader zu erhöhen. So bieten wir USZ-Assistenzärztinnen unter anderem die Möglichkeit, am Nachwuchsförderprogramm „Aiming Higher“ der Universität St. Gallen teilzunehmen. Die jährliche Kohorte der USZ-Teilnehmerinnen wird vom USZ finanziell sowie mit einem Mentoring-Programm gefördert. Zudem unterstützt ein Gleichstellungsgremium und Netzwerktreffen unsere Ziele, die Chancengleichheit im ärztlichen Kader auszubauen.
Das biologische und das soziokulturelle Geschlecht eines Menschen haben Auswirkungen auf die Diagnostik, Therapie und den Verlauf von Krankheiten. Geschlechtsspezifische Unterschiede werden in der Medizin jedoch auch heute noch häufig vernachlässigt. Deshalb setzen wir uns dafür ein, Therapien flächendeckend geschlechtsspezifisch umzusetzen. Dabei arbeiten wir eng mit der Gendermedizin der Universität Zürich (UZH) zusammen.
Um die Kommunikation mit nicht-deutschsprachigen Patientinnen und Patienten zu vereinfachen, haben unsere Mitarbeitenden Zugang zu einer Übersetzungs-App und wir bieten, wo immer nötig, den Dolmetscher-Dienst auf.
Wir wollen unseren Mitarbeitenden ermöglichen, ihren Arbeitsweg möglichst angenehm und umweltfreundlich zu gestalten. Zu diesem Zweck unterstützt das USZ umweltfreundliche Mobilitätsangebote finanziell, zum Beispiel indem den Mitarbeitenden ein Beitrag an die öffentlichen Verkehrsmittel vergütet wird oder der Verleih von Velos und E-Bikes durch PubliBike im Sommer vergünstigt wird. Daneben baut das USZ die Veloparkplätze und E-Ladestationen stetig aus.
Das USZ führt regelmässig eine Pendlerbefragung durch, um das Verhalten und die Bedürfnisse der Mitarbeitenden besser verstehen zu können. Rund 70% der Mitarbeitenden nutzt die Angebote des öffentlichen Verkehrs als Hauptverkehrsmittel. Weitere 20% kommen mit dem Langsamverkehr (Velo, Scooter, zu Fuss) zur Arbeit und nur 10% greifen standardmässig auf das Auto zurück und dies bei einem 24/7 Schicht- und Pickett-Betrieb.