Medienmitteilung

USZ bildet ein Departement zur Stärkung der Inneren Medizin

Zuletzt aktualisiert am 19. Januar 2024 Erstmals publiziert am 18. Januar 2024

Die Innere Medizin ist ein Rückgrat der medizinischen Grundversorgung. Zur Stärkung dieses Fachbereichs bildet das USZ per Sommer 2025 ein Departement für Innere Medizin.

Der Spitalrat und die Spitaldirektion des USZ haben den strategischen Entscheid gefällt, in einem Departement für Innere Medizin mehrere Kliniken und Institute mit der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin in eine Einheit zusammenzuführen. Dazu gehören die Institute für Notfallmedizin, Hausarztmedizin und Komplementäre und Integrative Medizin sowie die Kliniken für Immunologie und Klinische Pharmakologie und Toxikologie. Die genannten Einheiten werden auch weiterhin durch die zuständigen Klinik- und Institutsdirektoren, resp. -direktorinnen geführt. Diese werden zudem in der Departementsleitung Einsitz nehmen, die nach dem Prinzip des Rotating Chair durch jeweils einen Lehrstuhlinhaber oder eine Lehrstuhlinhaberin geleitet wird. Diese Struktur wurde mit der Universität Zürich (UZH) abgestimmt. Die anstehende Ausschreibung des Lehrstuhls für Innere Medizin wird dies entsprechend mit aufnehmen.

Stärkung der Inneren Medizin

Durch die enge Verknüpfung namentlich zwischen Notfallmedizin, Hausarztmedizin sowie der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin können einerseits Synergieeffekte besser genutzt werden, andererseits wird die umfassende internistische Betreuung der Patientinnen und Patienten am USZ sichergestellt, indem die Patientenpfade noch durchgängiger gestaltet werden. Neben der hohen Spezialisierung am USZ ist dies angesichts zunehmend multimorbider Patienten ein wesentliches Element für eine umfassende, qualitativ hochstehende medizinische Versorgung.

Grundversorgungsauftrag stärken

Eine starke Innere Medizin ist aber weit über das USZ hinaus von grosser Bedeutung. Die internistische Weiter- und Fortbildung ist für die Sicherstellung sowohl des Grundversorgungsauftrags des USZ als auch für die Sicherstellung des internistischen Nachwuchses zentral. Diesen braucht es dringend, um die hausärztliche Grundversorgung zu ermöglichen. Das USZ sieht sich hier mit in der Verantwortung und will mit der Ausgestaltung des Departements für Innere Medizin einen Beitrag leisten, um auch in Zukunft als Weiterbildungsstätte der Kategorie A eine hohe Zahl von Assistenzärztinnen und -ärzten umfassend weiterbilden zu können.

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