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Präkanzerosen & Co. des unteren Genitaltraktes: Update aus der Dysplasie- und Vulvasprechstunde

Den regelmässigen Screeninguntersuchungen und der HPV-Impfung haben wir bzw. die Länder in der industrialisierten Welt eine deutliche Senkung der Inzidenz und Mortalität der Zervixkarzinome zu verdanken. Deren Entstehung setzt bekanntlich eine Infektion mit mind. einem high risk HP-Virus voraus.

Maskenpflicht
In den öffentlich zugänglichen Bereichen des USZ gilt eine Maskenpflicht.

Standort

Teilnahme vor Ort mit Live-Stream via Zoom.

Datum

11.11.2021

Uhrzeit

15.00 - 18.00 Uhr

Credits

3 Credits als Kernfortbildung SGGG

Kosten

Kostenlos

Anmeldung

Sie können sich über gynelearning für die Fortbildung anmelden.

Podcasting

Die Veranstaltung wird im Hörsaal NORD1 des Universitätsspitals Zürich aufgezeichnet und steht ab 16.11.2021 unter www.gynelearning.ch kostenlos zur Verfügung.
Das kostenlose Login können Sie auf der Webseite www.gynelearning.ch beantragen.

Auch das Vulva-, Vaginal- oder Analkarzinom – sowie die entsprechenden, die invasiven Erkrankungen vorangehenden Krebsvorstufen – entstehen HPV-vermittelt. Die Dysplasien von Vulva, Vagina und Anus sind im Vergleich zu den zervikalen intraepithelialen Neoplasien deutlich seltener, auch wenn v. a. die Inzidenz der vulvären intraepithelialen Neoplasie in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen hat.
Während die zervikale und die vaginale intraepitheliale Neoplasie meist symptomlos verlaufen und etwa aufgrund eines auffälligen Pap-Abstriches diagnostiziert werden, fällt die vulväre intraepitheliale Neoplasie nicht selten durch irritative Beschwerden, Schmerzen bzw. durch selbst bemerkte Veränderungen auf. Die Liste der Differentialdiagnosen bei der sich wegen obiger Beschwerden vorstellenden Patientin ist umfangreich: neben den Infektionen umfasst sie die (prä-)malignen Veränderungen sowie verschiedene Erkrankungen aus dem dermatologischen Formenkreis. Stets zu beachten ist, dass chronisch-entzündliche Erkrankungen des unteren Genitaltraktes mit einem erhöhten Entartungsrisiko einhergehen können, weshalb die korrekte Diagnosestellung und Beratung von fundamentaler Bedeutung sind. Anlässlich unseres Fortbildungsnachmittags werden wir uns den HPV-assoziierten Präkanzerosen und den wichtigsten Differenzialdiagnosen widmen. Gerne laden wir Sie zu diesem spannenden Fortbildungsnachmittag ein.

Programm

15.00 Uhr Einführung
Gabriel Schär oder Gian-Piero Ghisu

DNA-Methylierungsmarker und Detektion von Präkanzerosen
Francesca Saro

Herausforderung Dysplasiesprechstunde: Beratung in speziellen Situationen
Gian-Piero Ghisu

HPV-Typisierung in verschiedenen Situationen
Christina Prevost

AIN: Indikationen für die proktologische Untersuchung
Andreas RickenbacherPause

Therapieresistenter Lichen sclerosus
Gloria Ryu

M. Paget der Vulva
Julian Metzler

Vulväre Dermatosen mit erhöhtem Entartungsrisiko
Cornelia Betschart

18.00 Uhr Ende

Organisation

Gabriel Schär, Prof. Dr. med.

Klinikdirektor, Klinik für Gynäkologie
Leiter Gynäkologisches Tumorzentrum, Comprehensive Cancer Center Zürich

Spezialgebiete: Schwerpunkt Urogynäkologie, Schwerpunkt gynäkologische Onkologie, Schwerpunkt operative Gynäkologie und Geburtshilfe
Tel. +41 44 255 52 00

Gian-Piero Ghisu, Dr. med.

Oberarzt meV, Klinik für Gynäkologie
Leiter Dysplasiezentrum, Comprehensive Cancer Center Zürich

Spezialgebiete: Dysplasie (Krebsvorstufen), Vulvaerkrankungen, Allgemeine Gynäkologie
Tel. +41 44 255 50 36

Verantwortlicher Fachbereich

Klinik für Gynäkologie