Beschreibung der Gruppentherapie
Die Gruppentherapie wird von zwei erfahrenen Therapeutinnen und Therapeuten geleitet. Es nehmen 8-10 Patientinnen und Patienten teil, die alle unter sozialen Ängsten leiden. Anhand konkreter Beispiele werden Erklärungsmodelle gemeinsam besprochen und Ansatzpunkte für Veränderungen erarbeitet. Durch Selbstbeobachtung, Rollenspiele, Videoaufnahmen und «Experimente» innerhalb und auch ausserhalb der Sitzungen sowie durch Rückmeldungen der Therapeutinnen und Therapeuten und Patientinnen und Patienten werden alternative Sichtweisen entwickelt, und neue Strategien im Umgang mit sozialen Ängsten ausprobiert. Diese können dann, individuell angepasst, in alltagsrelevanten Situationen erprobt werden.
Indikation
Einschlusskriterium ist das Vorhandensein einer sozialen Angststörung bzw. Phobie und Bereitschaft, diese in einem geschützten Gruppenkontext anzugehen. Ausschlusskriterien sind handlungsrelevante Suizidalität und psychotische Erkrankungen.
Standort
Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik des Universitätsspitals Zürich an der Culmannstrasse 8, 8091 Zürich
Die Gruppentherapie findet in wöchentlichen bis 14-tägigen Abständen statt und beinhaltet 8 Sitzungen. Die genauen Daten werden in einem Terminaufgebot bekannt gegeben. Teilnehmerzahl mind. 3 bis max. 10 Teilnehmende.
Informationen für Patientinnen und Patienten
Wir empfehlen die Mitnahme von Schreibmaterialien und einem Schnellhefter für die ausgehändigten Unterlagen.Für die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der erreichten Fortschritte wird eine zusätzliche Sitzung (Nachbesprechung) ca. 3-6 Monate nach Therapieabschluss angeboten.
Therapie kann im Rahmen der Grundversicherung abgerechnet werden.