Visualisierungstechnologie für Situationsbewusstsein

Die Gruppe Visualisierungstechnologie entwickelt Visualisierungen zur Verbesserung des Situationsbewusstseins für die Patientenüberwachung, die numerische Daten und Wellenformen in intuitive, bildhafte Informationen überführen. Ziel ist eine schnellere Informationsaufnahme, eine Reduktion der kognitiven Belastung sowie eine erhöhte diagnostische Sicherheit.

Ein zentrales Ergebnis dieser Forschung ist der Visual Patient Avatar, eine avatarbasierte, virtuelle Patientenabbildung für Patientenmonitore, die mit Philips weiterentwickelt wird und sich aktuell in über 140 Krankenhäusern in mehr als 40 Ländern im Routineeinsatz in Operationssälen und Intensivstationen befindet. Weitere Visualisierungstechnologien befinden sich in unterschiedlichen Entwicklungsphasen. Die Technologien werden in experimentellen Studien, High-Fidelity-Simulationen am USZ Simulationszentrum sowie in Real-World- und Big-Data-Analysen untersucht.

Visual Patient Avatar im klinischen Einsatz am Universitätsspital Zürich

Visual Patient Avatar im klinischen Einsatz am Universitätsspital Zürich. Vitalparameter werden in einer integrierten, animierten Darstellung zusammengeführt, was die Patientensituation auf einen Blick erfassbar macht.

Laufende Studien

  • Visual Patient Avatar
  • Visual Patient Predictive
  • Visual Patient Real-Life
  • Visual Heart, Blood, Clot, Hemofilter

Kollaborationspartner

Universitätskliniken Bonn, Heidelberg, Frankfurt, TU München, Beth Israel Deaconess Medical Center, New York-Presbyterian / Weill Cornell Medicine, Philips, ETH Zürich, Unitectra

Vitalzeichen und ihre Darstellungen im Visual Patient Avatar

Die verschiedenen Vitalzeichen und ihre Darstellungen im Visual Patient Avatar.

Ansprechperson

David Tscholl, PD Dr. med.

Oberarzt, Institut für Anästhesiologie und Perioperative Medizin

Tel. +41 43 253 94 51
Spezialgebiete: Allgemeinanästhesie, Forschung