Simulationszentrum

Das Simulationszentrum ist eine hochmoderne Umgebung für medizinische Exzellenz. Ausgestattet mit State-of-the-Art Simulationsinfrastruktur schaffen wir durch die Integration von Technologie, Training und Forschung neue, innovative Schnittstellen für die Medizin der Zukunft. Wir bieten den Mitarbeitenden des Gesundheitswesens realitätsnahes, relevantes und evidenzbasiertes Training. Bei uns können Sie einfache bis komplexe Skills im interprofessionellen Team trainieren. Durch die Verknüpfung von neuester Technologie, innovativen Trainings & Weiterbildungen und translationaler Simulationsforschung wollen wir die Medizin für die Patientinnen und Patienten von heute und morgen verbessern.

Simulationszentrum

Universitätsspital Zürich
Huttenstrasse 46
8091 Zürich
Tel. +41 44 255 27 14

Unser Trainings-Angebot

Dazu tragen folgende Services bei:

  1. Patientenzentrierte Simulation:
    • In interdisziplinären und interprofessionellen Teamtrainings werden die Zusammenarbeit in der klinischen Realität über Disziplinen, Professionen und Hierarchien hinweg trainiert und das ganzheitliche Verständnis der Patientenbehandlung erhöht.
    • Simulation kultureller Diversität ermöglicht medizinischen Teams das Navigieren durch kulturelle Kontexte mit Einfühlungsvermögen und Verständnis und betont die Bedeutung von Empathie und effektiver Kommunikation in der Patientenbehandlung.
    • Realistische, unmittelbare und spezifische Rückmeldungen zum Erleben der Patient:innen durch Embedded Simulated Persons machen das Lernen effektiv.
    • Reelle Personen werden durch Hybridsimulationen mit hochrealistischen, robotischen und immersiven Patientensimulatoren geschützt, die eine breite Palette von Krankheits- und Verletzungsszenarien darstellen können, inkl. physiologischer Parameter (z.B. Puls, Blutdruck, Atemfrequenz).
    • Ethische Dilemma-Szenarien für das Treffen von gemeinsamen, ethisch verantwortungsbewussten Entscheidungen in komplexen Situationen werden in das Training integriert.
  2. Learning Engineering für wirkungsvolle, personalisierte und nachhaltige Lernerfahrungen
    • Simulation ermöglicht eine transformierende Lernerfahrung für umfangreiche medizinische Disziplinen (z.B. Anästhesiologie, Dermatologie, Geburtshilfe, Intensivmedizin, Neonatologie, Traumatologie) durch Experiental Learning und Hands-on Training komplexer Patientenbehandlungsprozesse.
    • Adaptierte Simulationen, Technologien und Educational Approaches ermöglichen, dass immersive Handlung, Feedback und Reflexion Hand in Hand gehen.
    • High-impact, personalisiertes und adaptives Lernen des Umgangs mit zunehmender Komplexität basiert auf State-of-the-Art Science.
    • Interaktionen mit Patient:innen und Angehörigen, mit neuen Technologien und im Behandlungsteam sind im Fokus der Lernens.
    • Weltweite Partnerschaften mit internationalen Institutionen und Gesundheitseinrichtungen werden zur Etablierung einer International Community of Practice geschaffen.
  3. Translationale Forschung und Innovation durch Simulation
    • Das Simulationszentrum ist eine Plattform für translationale Forschung und Entwicklung neuer, zukunftsweisender medizinischer Technologien.
    • Translationale, interdisziplinäre Systemtestungen von neuen medizinischen Umgebungen unterstützen das Risikomanagement.
    • Neue Brücken zwischen Disziplinen beschleunigen den medizinischen Fortschritt.
    • In Kooperation mit der ETH Zürich ermöglicht die Integration von Maschinenlernen und Verhaltensbeobachtung die Entwicklung neuer Methoden zur Messung von Dynamiken in medizinischen Teams.
    • Das Simulationszentrum ist ein Inkubator für Innovationen in Medizin und Medical Education (z.B. Funktions- und Wirkungsweise neuer Monitoring-Technologien und Künstlicher Intelligenz; Umgang mit künstlicher Intelligenz im Behandlungsteam) und die Infrastruktur zur Entwicklung von neuen Simulationstechnologien und -methoden inkl. Best Practices (z.B. Virtual & Augmented Reality, Künstliche Intelligenz).
    • Etablierung nationaler und internationaler Partnerschaften mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen und Realisierung von interdisziplinären, translationalen Synergieprojekten
  4. Medizinische Ausbildung:
    • Frühes Üben in realistischen, klinischen Szenarien (z.B. Studiengang Humanmedizin BSc, ETH Zürich; UZH). Dies ermöglicht über Übernahme der Perspektive anderer Teammitglieder.

Lust auf Simulationstraining?

Häufige Fragen an das Simulationszentrum

Im Simulationstraining bilden wir reale Fälle oder Prozesse in einer kontrollierten Umgebung nach, um praktische Teamfähigkeiten zu weiterzuentwickeln, Problemlösungskompetenzen zu verbessern oder spezifische Situationen zu üben. Wir simulieren definierte medizinische Situationen, z.B. Komplikationen während der Geburt, Gespräche mit Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen oder die Versorgung eines Polytraumas im Schockraum. Diese Simulationen können v.a. im Simulationszentrum oder vor Ort auf der Abteilung / Station stattfinden (in-situ Simulation):

Der Vorteil von Simulationstraining liegt darin, dass es eine sichere Umgebung bietet, in der neue Fertigkeiten ausprobiert und aus Fehlern gelernt werden kann, ohne schwerwiegende Konsequenzen. Es ermöglicht den Lernenden, praktische Erfahrungen zu sammeln, bevor sie in den realen Einsatzbereich gehen. Simulationstraining trägt dazu bei, die Effizienz, die Sicherheit und die Leistung in verschiedenen Berufsfeldern zu verbessern.

Unser Angebot

Ein Debriefing ist die strukturierte Nachbesprechung des simulierten Falles und ist für das Lernen aus den Szenarien entscheidend. Durch den Austausch von Perspektiven, Identifizierung von Schlüsselmomenten und Erarbeitung von Handlungsplänen fördert es individuelles und kollektives Lernen. Diese Methode wird häufig angewendet, um die Leistung zu verbessern und Fehlerquellen zu identifizieren.

Unser Angebot

„Speaking Up“ bedeutet, sich zu trauen, Sicherheitsbedenken zu äussern und anderen dabei zuzuhören. Speaking Up ist zentral für die Versorgungsqualität und Patientensicherheit, aber gleichzeitig herausfordernd. In unseren Simulationstrainings diskutieren wir Gründe und Lösungsmöglichkeiten.

Mehr zum Thema

Melden Sie sich für den Simulationsinstruktoren- und -instruktroinnenkurs an.

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Das hängt von der Häufigkeit und des Intervalls der Trainings und von der Anzahl Co-Instruktoren ab. Die Vorbereitungen für ein Simulationstraining (egal ob ein Tag oder eine Woche) belaufen sich grob auf ein bis zwei Tage für die konkrete Planung.

Zum Kurs

Rechnen Sie mit vier Stunden. Die Vermittlung der Anliegen der Simulation und das Vertrautmachen mit der Simulationsumgebung dauern etwa eine Stunde. Dann folgen zwei simulierte Fälle zu ca. einer Viertelstunde gefolgt von halbstündigen Debriefings. Dazu kommen Pausen und die Evaluation der Trainings.

Zu den Teamtrainings

Bei einem Halbtagestraining (vier Stunden) werden zwei Fälle trainiert.
Bei einem Tagestraining (sieben Stunden) werden drei bis vier Fälle trainiert.

Für die meisten Skills-Trainer braucht es eine Einführung. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Nach erfolgter Einführung kann man sich jederzeit anmelden und einen Termin buchen.

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