Diese prospektive Studie untersucht den Einfluss zweier etablierter allgemeinanästhesiologischer Verfahren – einer propofolbasierten versus einer sevofluranbasierten Anästhesie – auf die Inzidenz intraoperativer penile Erektionen im Rahmen endourologischer Eingriffe. Eine penilere Tumeszenz während transurethraler Operationen kann zu einer erheblichen Verlängerung der Operationsdauer führen und ist mit einer relevanten therapieassoziierten Morbidität verbunden.
Primäres Ziel der Untersuchung ist der Vergleich der Inzidenz intraoperativer Erektionen unter Propofol- im Vergleich zu Sevoflurananästhesie, mit dem Ziel, anästhesiologische Strategien zu identifizieren, die prozedurbedingte Komplikationen minimieren und das perioperative Management bei endourologischen Interventionen optimieren.
Department of Urology, University Hospital Zurich