Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie

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Interventionelle Schmerztherapie des Instituts für diagnostische und interventionelle Radiologie

Im Rahmen einer interventionellen Schmerztherapie können verschiedene periphere Nervenpathologien und dadurch verursachte Schmerzen adressiert werden. Durch Bildgebung auf dem letzten Stand der Technik können dabei gezielt kleine periphere Nerven dargestellt und therapeutisch infiltriert werden. Neben Ultraschall- und CT- können auch MR -gezielte Interventionen durchgeführt werden.

Vor- und Nachteile der Interventionellen Schmerztherapie

Vorteile

Die Vorteile einer Bild-gesteuerten Intervention liegen auf der Hand: es können die Medikamente zur Betäubung direkt an den Nerven gebracht werden und dadurch die Wirksamkeit deutlich erhöht werden. Allfällige, an sich seltene Komplikationen wie Gefässverletzungen oder Blutungen können dadurch ebenso deutlich besser vermieden werden.

Nachteile

Wie bei jeder Intervention gelten die üblichen möglichen Komplikationen wie Blutung, Infektion oder Nervenverletzung.

Vorbereitung

Keine blutverdünnenden Medikamente sollten Sie in den Tagen vor der Infiltration einnehmen, falls von Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin vertretbar. Sie müssen nicht nüchtern sein.

Ablauf der Behandlung

Nach einem Aufklärungsgespräch mit dem durchführenden Arzt / der durchführenden Ärztin, in dem Sie die Gelegenheit haben, letzte Fragen in Ruhe zu klären, wird Ihre Zustimmung schriftlich dokumentiert. Anschliessend ziehen Sie sich in unsere Klinikkleidung um und dann legen Sie sich bequem in Bauchlage auf den Untersuchungstisch. Je nach verwendetem Gerät werden anschliessend, z.B. bei der Computertomographie (CT) Bilder Ihres Rückens angefertigt, um die Infiltration optimal zu planen. Nach gründlicher Desinfektion des Rückens auf der Höhe, auf der die Infiltration stattfinden soll, wird eine sehr feine Nadel bildgesteuert millimetergenau bis an den Nerv geführt und dann meist ein Cortisonpräparat sowie ein lokales Schmerzmittel (ähnlich wie beim Zahnarzt oder bei der Zahnärztin) gespritzt. Anschliessend wird die Nadel entfernt, die Haut gereinigt und ein Pflaster aufgeklebt.

Die Untersuchungsdauer beträgt ungefähr 30 Minuten.

Nachsorge der Interventionellen Schmerztherapie

Eine spezielle Nachsorge ist wegen der interventionellen Schmerztherapie nicht erforderlich.

Verantwortlicher Kaderarzt

Roman Guggenberger, PD Dr. med. univ.

Leitender Arzt, Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie

Spezialgebiete: Muskuloskelettale Radiologie, Neuroradiologie, Neurographie peripherer Nerven
Tel. +41 43 253 95 32

Für Patientinnen und Patienten

Sie können sich entweder selbst anmelden oder von Ihrer Hausärztin, Ihrem Hausarzt, Ihrer Spezialistin oder Ihrem Spezialisten zuweisen lassen.

Tel. +41 43 254 41 10

Für Zuweisende

Universitätsspital Zürich
Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie
Rämistrasse 100
8091 Zürich

Tel. +41 43 254 41 10