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Diagnostische Zerebrale Katheterangiographie

Die diagnostische Angiographie oder sogenannte DSA (Digitale Subtraktions-Angiographie) ist eine minimal-invasive bildgebende Untersuchung, die zur Darstellung und Beurteilung der Gefässanatomie eines speziellen Organs oder eines Bereichs genutzt wird. Sie bietet eine sehr hohe Auflösung und kann wertvolle therapierelevante Informationen liefern. An unserer Klinik liegt der Schwerpunkt auf der Untersuchung der Gefässe des Gehirns, des Kopfes und der Wirbelsäule.

Übersicht

Die häufigsten Gründe für eine DSA sind:

  • die Abklärung bei Verdacht auf eine zerebrale oder spinale Gefässerkrankung (z.B. Aneurysmen, Gefässfehlbildungen, Fisteln, Tumore etc.)
  • die präoperative Planung
  • die postoperative Kontrolle zur Beurteilung eines Operationsergebnisses.

Dabei ist die DSA oft nicht der erste aber ein essentieller Schritt bei der Untersuchung von vaskulären Erkrankungen. Oft ist die Methode für den sicheren Nachweis oder Ausschluss einer Diagnose unabdingbar.

Am USZ führen wir Angiographien bei den meisten Patienten und Patientinnen ambulant und unter lokaler Betäubung durch.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Die Angiographie ist meist essentiell in der Diagnostik neurovaskulärer Erkrankungen und der operativen Planung und Kontrolle.
  • Die DSA bietet die höchste Auflösung und liefert Informationen die man aktuell mit nicht-invasiven Methoden nicht erhalten kann.

Nachteile

  • Die DSA ist eine invasive Methode und bringt die damit verbunden Risiken mit sich. Dank moderner Technik sind diese aber gering.

Langjährige Expertise

Unsere Klinik ist eine international renommierte Institution die bekannt ist im Gebiet der Diagnostik und der minimal-invasiven, bildgesteuerten Behandlung. Wir behandeln Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, des peripheren Nervensystems und seiner der zugehörigen Organe (Augen, Hör- und Gleichgewichtsorgan, etc.) und der umgebenden Strukturen an Kopf, Hals und Wirbelsäule.

Neuste Behandlungsmethoden

An der Klinik für Neuroradiologie nutzen wir die modernsten interventionellen Methoden, die fortschrittlichsten Materialien und Instrumente und die neusten bildgebenden Verfahren. Damit bieten wir jedem Patienten und jeder Patientin die bestmögliche Behandlung.

Partnernetzwerk

In wöchentlichen interdisziplinären Konferenzen mit Experten und Expertinnen aus der Neurochirurgie, der Neurologie und der Neuroradiologe erarbeiten wir für jeden Fall ein individuelles Therapiekonzept, welches wir dann mit unseren Patienten und Patientinnen besprechen. Für den optimalen Therapieerfolg arbeitet unser internationales Team aus erfahrenen neuroradiologischen Interventionisten und Interventionistinnen, vor, während und nach dem Eingriff, eng mit Experten und Expertinnen anderer hochspezialisierter Kliniken sowie mit herausragenden Pflege- und Rehabilitationsfachleuten zusammen.

Ablauf

Die Angiographie wird zumeist ambulant durchgeführt. Als Patient oder Patientin müssen Sie mindestens vier Stunden vor der Untersuchung nüchtern bleiben. Das heisst sie dürfen keine feste Nahrung und nur wenig und nur klare Flüssigkeiten zu sich nehmen. Die üblichen Medikamente können eingenommen werden, es sei denn es liegt ein besonderes Risiko vor.

Die Durchführung erfolgt minimal-invasiv und unter lokaler Betäubung. Es gibt erst eine kleine Punktion der Oberschenkelarterie (Oberschenkelschlagader) in der Leistenregion. Danach werden mit einem winzigen Katheter die notwendigen Gefässe aus mehreren Ebenen abgebildet. Dafür wird Kontrastmittel injiziert, was manche Patienten und Patientinnen als warm oder heiss empfinden. Nach erfolgter Angiographie wird die Leiste für einige Minuten manuell komprimiert und es wird ein Druckverband angelegt.

Vorbereitung (optional) Nüchtern, vier Stunden vor dem Eingriff
Anästhesie Lokalanästhesie, lokale Betäubung
Operationsdauer 40 – 80min

Nachsorge

Nach der Untersuchung sind eine sechsstündige Bettruhe und ein Kompressionsverband erforderlich.  Danach können die Patienten und Patientinnen im Regelfall am gleichen Tag nach Hause. Es ist möglich, in den Tagen nach dem Eingriff zu arbeiten, jedoch sollten schweres Heben und schwere körperliche Arbeit für einige Tage vermieden werden.

Krankenhausaufenthalt Ein Tag
Arbeitsunfähigkeit Meist keine. Es ist möglich, in den Tagen nach dem Eingriff zu arbeiten, jedoch sollten schweres Heben und schwere körperliche Arbeit vermieden werden.

Verantwortliche Kaderärzte

Zsolt Kulcsar, PD Dr. med.

Klinikdirektor a. i., Klinik für Neuroradiologie

Spezialgebiete: Diagnostische und interventionelle Neuroradiologie, Minimal-invasive Behandlung von neurovaskulären Krankheitsbildern, Neurovaskuläre Bildgebung
Tel. +41 44 255 86 57

Shakir Husain Hakim M.D. (IND)

Consultant, Klinik für Neuroradiologie
Stv. Leiter interventionelle Neuroradiologie, Klinik für Neuroradiologie

Spezialgebiete: Minimal-invasive Behandlung neurovaskulären Krankheitsbilder
Tel. +41 44 255 56 19

Tilman Schubert, PD Dr. med. univ.

Oberarzt meV, Klinik für Neuroradiologie

Spezialgebiete: Interventionelle Neuroradiologie, Diagnostische Neuroradiologie
Tel. +41 43 253 89 99

Jawid Madjidyar, Dr. med.

Oberarzt Interventionelle und Diagnostische Neuroradiologie, Klinik für Neuroradiologie

Spezialgebiete: Interventionelle Neuroradiologie, Diagnostische Neuroradiologie, Diagnostische Radiologie
Tel. +41 43 253 14 61

Patrick Thurner

Oberarzt, Klinik für Neuroradiologie

Tel. +41 43 253 03 23

Für Patientinnen und Patienten

Sie können sich als Patientin oder Patient nicht direkt zu einer Konsultation anmelden. Bitte lassen Sie sich durch Ihren Hausarzt, Ihre Hausärztin, Ihren Spezialisten oder Ihre Spezialistin an unsere Klinik überweisen oder für die neurovaskuläre Sprechstunde anmelden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unser Patientensekretariat.

 

Falls Sie einen Termin für eine Digitale Subtraktionsangiographie benötigen, bitten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin Sie an unsere Klinik zu überweisen oder für die neurovaskuläre Sprechstunde anzumelden.

Tel. +41 44 255 56 01

Für Zuweisende

Weisen Sie Ihre Patientin oder Ihren Patienten einfach online oder per E-Mail an das Patientensekretariat zu.

Tel. +41 44 255 56 01