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Skelettszintigraphie mit 99mTc-DPD

Die Skelettszintigraphie wird bei Skelettmetastasensuche, bei Rheumatologische Erkrankungen, bei der Suche nach Entzündungen und Infektionen sowie bei Verdacht auf Kindsmisshandlung angewendet.

Skelettszintigrafie bei einem Patienten mit multiplen Knochenmetastasen
Skelettszintigrafie bei multiplen Knochenmetastasen

Vorbereitungen für die Skelettszintigraphie

  • Sie müssen nicht nüchtern sein.
  • Sie dürfen alle Medikamente wie gewohnt einnehmen.
  • Falls Sie starke Schmerzen haben, nehmen Sie bitte genügend Schmerzmittel ein.

Ablauf der Skelettszintigraphie

Zu Beginn der Untersuchung wird Ihnen eine leicht radioaktive Substanz in eine Armvene injiziert. Diese Substanz reichert sich in Ihrem Skelett an und so können wir damit den Knochenstoffwechsel untersuchen.

Die Bild-Aufnahmen finden ca. 3 Stunden nach der Injektion statt (benötigt ca. 30- 60 Minuten). In der Zwischenzeit können Sie das Institut verlassen. Sie dürfen normal essen und sollten in der Zwischenzeit mindestens 1-2 l Wasser (keine Milchprodukte) trinken.

Bei bestimmten Fragestellungen untersuchen wir zusätzlich die Weichteildurchblutung, in dem wir, eine so genannte Frühphase aufnehmen. Diese Frühaufnahmen werden gleich nach der Injektion oder während der Injektion aufgenommen und dauern 30 Minuten.

Strahlenbelastung

Die Strahlenbelastung der Untersuchung ist vergleichbar mit der jährlichen, natürlichen Strahlenbelastung (4 mSv) und wird durch die Anzahl der Aufnahmen nicht vergrössert. Bei einer bestehenden oder möglichen Schwangerschaft bzw. Sie dies nicht genau wissen, melden Sie dies unbedingt vor der Untersuchung. Bitte beachten Sie auch, dass Sie für die Untersuchung nicht von Kindern oder Jugendlichen begleitet werden sollten.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen, wie Allergien, sind äusserst selten. Bitte informieren Sie uns über allfällige Allergien. Die Untersuchung kann problemlos auch bei Kindern durchgeführt werden. Die für Sie reservierten Untersuchungszeiten sind für uns verbindlich. Es kann selten vorkommen, dass Notfallpatienten untersucht werden und Sie warten müssen. Wir bitten um Verständnis. Die Auswertung der Aufnahmen erfordert Zeit. Deshalb können wir Ihnen das Ergebnis nicht unmittelbar nach der Untersuchung mitteilen. Den Untersuchungsbericht sowie die Bilder senden wir an den zuweisenden Arzt. Er wird Sie über die Untersuchungsergebnisse informieren.

Verantwortliche Fachpersonen

Martin Hüllner, PD Dr. med.

Stv. Klinikdirektor, Klinik für Nuklearmedizin
Leitender Arzt, Klinik für Nuklearmedizin

Spezialgebiete: Forschungsgruppe: Hybride und molekulare Tumorbildgebung, PET/CT und PET/MR, SPECT/CT, Onkologische, neurologische und muskuloskelettale Hybridbildgebung
Tel. +41 44 255 25 80

David Kenkel, Dr. med.

Oberarzt, Klinik für Nuklearmedizin

Tel. +41 43 253 79 11

Cäcilia Mader, Dr. med.

Oberärztin , Klinik für Nuklearmedizin

Tel. +41 44 255 36 32

Alexander Maurer, Dr. med.

Oberarzt, Klinik für Nuklearmedizin

Tel. +41 43 253 88 09

Michael Messerli, PD Dr. med.

Oberarzt, Klinik für Nuklearmedizin

Spezialgebiete: Multimodale onkologische Bildgebung, Thorakale Bildgebung, Forschungsgruppe: Hybride und molekulare Tumorbildgebung
Tel. +41 43 253 88 03

Für Patientinnen und Patienten

Sie können sich als Patientin oder Patient nicht direkt zu einer Konsultation anmelden. Bitte lassen Sie sich durch Ihren Hausarzt, Ihre Hausärztin, Ihren Spezialisten oder Ihre Spezialistin überweisen. Für Fragen nutzen Sie unser Kontaktformular.

Tel. +41 44 255 35 55

Für Zuweisende

Weisen Sie Ihre Patientin oder Ihren Patienten einfach per Anmeldeformular zu.

Tel. +41 44 255 15 03

Hotline ärztliche Auskunft (08.00-18.00 Uhr)