Frau von hinten läuft durch den Wald

Erfahrungsbericht

„Mein Schutzengel hat mich stolpern lassen“

Sandra ist Mitte 50, sportlich und hat nie geraucht. Trotzdem ist die Luzernerin im letzten Jahr an Lungenkrebs erkrankt. Ein gebrochener Fuss an einem Openair-Besuch führte zu dieser Zufallsdiagnose und letztlich ans USZ, wo sie dank medizinischer Fachkompetenz und modernster Robotertechnologie geheilt werden konnte. Immer an ihrer Seite: Eine Pflegeexpertin, die sie durch die gesamte Behandlung führte.

Nie hätte ich gedacht, dass ein gebrochener Fuss am Ende zu meinem Glück wird. Doch genau so kam es. In Folge des Bruchs entwickelte sich bei mir zunächst eine Thrombose und als weitere Komplikation eine lebensgefährliche Lungenembolie. Weil ich Monate nach der Genesung noch immer unter Atemproblemen litt, überwies mich meine Hausärztin zur weiteren Abklärung in ein nahegelegenes Spital. Eine eindeutige Diagnose erhielt ich da noch nicht. Klarheit brachte erst eine Bronchoskopie mit Roboterunterstützung am USZ. Die Veränderungen in meiner Lunge hatten nichts mit der Lungenembolie zu tun, gefunden wurde ein Karzinom, also ein bösartiger Tumor.

Die Krebsdiagnose war für mich und meine Familie belastend. Ich hatte viele offene Fragen und war froh, dass ich am USZ eine Pflegeexpertin an meine Seite bekam, die durchgängig für mich da war. Eine klare Ansprechperson, die meine Krankheitsgeschichte kennt und meine Fragen beantworten kann. Sie sagte mir, dass ich sie jederzeit anrufen könne. Wenn ich unsicher sei, Informationen zu meiner Therapie brauche aber auch, wenn es mir mental nicht gut gehe. Diese Form der Unterstützung war sehr wertvoll in dieser anspruchsvollen Phase.

Alles aus einer Hand – der Behandlungsweg am USZ

Schon beim ersten Treffen erklärte „meine“ Pflegeexpertin mir ruhig und verständlich, wie der Ablauf am USZ aussehen wird. Sie nahm sich in der Sprechstunde Zeit für mich und übersetzte medizinische Fachbegriffe in eine Sprache, die ich verstehen konnte. Sie war eine wertvolle Verbindung zwischen mir und dem medizinischen Team. Als klar war, dass ich operiert werden musste und ich im USZ eintraf, erhielt ich von meiner Pflegeexpertin ein Couvert mit Informationsmaterial. Sie ging mit mir durch, was wichtig ist und klärte mich nochmals über die Behandlungsschritte auf.

Die Operation verlief erfolgreich. Der Tumor konnte vollständig entfernt werden, ebenso vorsorglich einige Lymphknoten. Ableger hatte ich glücklicherweise keine. Für die Behandlung verantwortlich waren viele Fachpersonen aus unterschiedlichen Bereichen. Trotzdem hatte nie das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Denn da war immer diese eine präsente Person, die wusste, wo ich stand, was bereits besprochen worden war und was als Nächstes kommt.

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Gut begleitet auch nach der Behandlung

Da es mir körperlich schnell wieder gut ging, war ich nicht rund um die Uhr auf die Pflegeexpertin angewiesen. Doch das Wissen, dass ich auch nach meiner Behandlungszeit am USZ jederzeit mit ihr in Kontakt treten kann, gibt mir ein gutes Gefühl.

Mein Schutzengel hat mich stolpern lassen und nur dank meines gebrochenen Fusses konnte der Lungenkrebs bei mir früh diagnostiziert werden, was mir das Leben rettete. Eine Chemo– oder Strahlentherapie war nicht nötig und kurz nach meiner Operation konnte ich das USZ schnell wieder verlassen. Momentan gelte ich als gesund. Ich bin mir bewusst, dass es vielen anderen Patientinnen und Patienten nicht so ergeht und ihre Behandlungsphase eine längere und intensivere ist. Sich in diesem Fall am USZ in den guten Händen von Top-Ärzten, kompetentem Pflegepersonal und einer engagierten und menschlich sehr angenehmen Pflegeexpertin zu wissen, vermittelt Vertrauen und schafft Sicherheit.

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