Das Bauprojekt MITTE1|2 des Universitätsspitals Zürich hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Der Rohbau ist bis auf das Bodenniveau gewachsen. Damit wird auf der einst grössten Baugrube der Schweiz nach und nach sichtbar, wie auf dem Spitalareal in Fluntern das Spital der Zukunft entsteht.
Beim Betreten der Baustelle zeigt sich, wie das künftige Gebäude Schritt für Schritt Form annimmt. Zutritt ist nur mit Schutzhelm, Warnweste und Sicherheitsschuhen erlaubt. Wo heute noch Stützen, Betonwände und offene Deckenflächen den Raum prägen, werden künftig zentrale Bereiche für Logistik und Küche untergebracht sein. Mit etwas Vorstellungskraft lässt sich bereits erahnen, wie in einem Flügel dereinst Mittagsmenüs zubereitet und im anderen Medikamente oder Betriebswäsche transportiert werden.
Ein besonderes Highlight befindet sich im Untergeschoss: Dort steht bereits die erste Verbindungstür zum Osttrakt. Wie bei einem grossen Puzzle wurde damit das erste Bauteil mit einem bestehenden Gebäude verbunden.
Eine andere Perspektive auf den Neubau bietet das Mock-up eines Patientenzimmers. Einzelbelegung, Holzelemente und grosszügige Fensterflächen vermitteln bereits heute einen Eindruck davon, wie patientenorientiert die Räume künftig gestaltet sein werden.
MITTE1|2 nimmt Schritt für Schritt Gestalt an und wird auf dem Spitalareal immer sichtbarer. Geplant sind zudem Baustellenführungen für Mitarbeitende und interessierte Anwohnende. Damit soll es künftig möglich werden, die Entwicklung des Neubaus aus nächster Nähe zu verfolgen.