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MITTE1|2: Mehr Raum für OP, Anästhesie und Aufwachräume

Im Anschluss an die OP-Konferenz und die Baustellenbegehung von MITTE1|2 gibt Hajrudin Music, Abteilungsleiter Anästhesiepflege am USZ, einen persönlichen Einblick in den künftigen OP- und Anästhesiebereich.

Was hat dich bei der OP-Konferenz und der anschliessenden Baustellenbegehung von MITTE1|2 besonders beeindruckt?

Besonders beeindruckt haben mich die Kennzahlen aus dem OP-Bereich. Sie haben eindrücklich gezeigt, wie stark die heutigen Operationssäle ausgelastet sind und welches Potenzial in den bestehenden und künftigen Strukturen steckt.

Bei der Baustellenbegehung waren es vor allem die Dimensionen des Neubaus, die mich überrascht haben. Von aussen wirkt das Gebäude teilweise kleiner, als es tatsächlich ist. Erst beim Rundgang durch die verschiedenen Bereiche wurde mir bewusst, wie gross MITTE1|2 wirklich ist. Die weitläufigen Hallen und künftigen Arbeitsbereiche lassen bereits heute erahnen, welche Möglichkeiten der Neubau bieten wird.

Worauf freust du dich beim Neubau MITTE1|2 am meisten, gerade mit Blick auf deinen Arbeitsalltag?

Am meisten freue ich mich auf die moderne Infrastruktur und den zusätzlichen Raum. Beides schafft bessere Voraussetzungen für die tägliche Arbeit und mehr Flexibilität im Alltag.

Besonders wichtig sind für mich die erweiterten Aufwachräume und die SDS-Plattform. Die zusätzlichen Kapazitäten werden Abläufe entlasten und die Betreuung der Patientinnen und Patienten weiter verbessern. Moderne Räume, kurze Wege und eine zeitgemässe Ausstattung machen den Arbeitsalltag für die Mitarbeitenden spürbar angenehmer.

Welche Veränderungen werden aus deiner Sicht den grössten Unterschied für deinen Bereich machen?

Die grösste Veränderung wird die deutlich grössere Kapazität der Aufwachräume sein. Heute verfügen die einzelnen Aufwachräume über sechs bis sieben Bettplätze. Im Neubau werden es zwölf Bettplätze pro Aufwachraum sein. Das ist für die Teams eine grosse Veränderung und wird auch Anpassungen in den Abläufen mit sich bringen.

Gleichzeitig bietet die neue räumliche Organisation klare Vorteile: Die drei Aufwachräume werden übereinander angeordnet. Dadurch wird die Zusammenarbeit zwischen den Teams einfacher, und gegenseitige Unterstützung kann schneller und unkomplizierter erfolgen.

Wie wird sich die Zusammenarbeit im OP- und Anästhesiebereich durch die neuen Möglichkeiten verändern?

Die neuen baulichen Möglichkeiten werden die Zusammenarbeit zwischen OP- und Anästhesiebereich spürbar verbessern. Ein konkretes Beispiel ist das geplante Fenster zur Umbettzone. Die Mitarbeitenden im Aufwachraum können dadurch direkt erkennen, wann Patientinnen und Patienten eintreffen, und frühzeitig reagieren.

Das erleichtert die Kommunikation, beschleunigt Abläufe und macht Übergaben effizienter. Insgesamt werden die neuen Strukturen dazu beitragen, dass die verschiedenen Berufsgruppen noch enger und koordinierter zusammenarbeiten können.

Welche Verbesserungen erwartest du für die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten?

Ich erwarte, dass die neue Infrastruktur und die optimierten Abläufe die Versorgung deutlich verbessern werden. Die grösseren Aufwachräume bieten mehr Platz und schaffen bessere Voraussetzungen für eine sichere, effiziente und patientenorientierte Betreuung nach einem Eingriff.

Dazu kommt die räumliche Nähe zwischen den verschiedenen Disziplinen. Informationen können schneller ausgetauscht, Abläufe besser abgestimmt und Patientinnen und Patienten enger begleitet werden. Davon profitieren OP, Anästhesie, Pflege und weitere beteiligte Fachbereiche gleichermassen.

Die kürzeren Wege und die bessere Vernetzung erhöhen die Reaktionsfähigkeit im Alltag. Insgesamt trägt MITTE1|2 dazu bei, die Behandlungsqualität weiter zu stärken und den Aufenthalt für Patientinnen und Patienten so sicher und angenehm wie möglich zu gestalten.

Weitere Informationen zum Neubau Campus MITTE1|2 finden Sie auf der Projektseite.