Calciumrechner

Unser Calciumrechner errechnet mit den von Ihnen eingetragenen Angaben Ihre tägliche und wöchentliche Calciumeinnahme. Einfach unten Ihre wöchentliche Aufnahme bestimmter Lebensmittel eintragen - unser Rechner erledigt den Rest.

Calcium: Baustein für starke Knochen und Zähne

Calcium (auch Kalzium) ist der wichtigste Mineralstoff für den Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen. Darüber hinaus wird es für Muskeln, Nerven und die Blutgerinnung benötigt. Da der Körper Calcium nicht selbst herstellen kann, muss es über die Ernährung aufgenommen werden.

Wie viel Calcium Sie brauchen und wie gut Sie versorgt sind, hängt von Ihrer Ernährung ab. Mit unserem Calcium-Rechner berechnen Sie Ihre tägliche Calciumzufuhr und sehen, ob Sie ausreichend aufnehmen.

Häufig gestellte Fragen

Damit sind zwei Dinge gemeint: der Wert im Blut und die empfohlene Zufuhr über die Ernährung. Im Blut liegt der normale Calciumwert bei Erwachsenen zwischen 2,09 und 2,54 mmol/l. Als Richtwerte für die Ernährung gelten in der Schweiz rund 1000 mg pro Tag für 18- bis 24-Jährige, 950 mg für 25- bis 65-Jährige und 1000 bis 1200 mg ab 66 Jahren, für Frauen und Männer gleichermassen. In Schwangerschaft und Stillzeit gelten vergleichbare Werte.

Man unterscheidet zwei Dinge. Meist geht es um eine unzureichende Zufuhr, also längerfristig zu wenig Calcium über die Ernährung. Das lässt sich am besten über eine Ernährungsabklärung oder einen Calciumrechner einschätzen, nicht über den Blutwert: Der Körper hält den Calciumspiegel im Blut stabil und holt sich das Calcium notfalls aus den Knochen. Etwas anderes ist ein zu niedriger Blutwert (Hypokalzämie), eine eigene, medizinisch abzuklärende Störung, die nicht automatisch für zu wenig Calcium in der Ernährung steht. Ein dauerhaft zu niedriger Calciumvorrat zeigt sich meist erst an den Knochen.

Ein leicht erniedrigter Wert macht meist keine Beschwerden und fällt bei einer Blutuntersuchung auf. Bei stärker erniedrigten Werten spüren viele ein Kribbeln an Lippen, Fingern oder Füssen sowie Muskelkrämpfe. Hält der Zustand länger an, können trockene Haut, brüchige Nägel oder Müdigkeit dazukommen.

Am besten über die Ernährung. Wenn Sie ein Präparat einnehmen, verteilen Sie grössere Mengen über den Tag, da der Körper pro Portion nur eine begrenzte Menge aufnehmen kann, und nehmen es am besten zu einer Mahlzeit ein. Zu bestimmten Medikamenten sollten Sie Abstand halten; fragen Sie dazu in der Apotheke oder Arztpraxis nach.

Calcium und Vitamin D gehören zur Basisbehandlung der Osteoporose, ersetzen aber eine allenfalls nötige spezifische Therapie nicht, sondern ergänzen sie. Ist ein Präparat nötig, kommen häufig Calciumcarbonat oder Calciumcitrat infrage; Auswahl und Dosierung hängen von Ernährung, Verträglichkeit und Begleiterkrankungen ab. Welches Präparat passt, stimmen Sie am besten mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Ja, vor allem über Präparate. Über eine normale Ernährung wird Calcium nur selten in problematisch hohen Mengen aufgenommen. Hoch dosierte Präparate können Verstopfung verursachen und bei manchen Menschen das Risiko für Nierensteine erhöhen. Eine normale Calciumzufuhr über Lebensmittel sollte dagegen auch bei Calciumoxalat-Nierensteinen nicht ohne ärztliche Empfehlung reduziert werden. Nehmen Sie Präparate nicht auf Vorrat, sondern nur so viel, wie Ihnen zum Tagesbedarf fehlt.

Gute Calciumquellen sind Milch, Joghurt und Käse. Ohne Milchprodukte eignen sich calciumangereicherte Pflanzendrinks, mit Calciumsalzen hergestellter Tofu, calciumreiches Mineralwasser sowie Gemüse wie Federkohl, Pak Choi oder Weisskohl. Auch Sardinen, die mit den Gräten gegessen werden, liefern viel Calcium. Bei pflanzlichen Lebensmitteln lohnt ein genauer Blick, da Gehalt und Aufnahme stark variieren.

In der Regel nicht. Ein Calciumpräparat allein ist kein Grund, zusätzlich Magnesium einzunehmen. Ob eine Magnesiumergänzung sinnvoll ist, hängt von Ernährung, möglichen Erkrankungen, Medikamenten und der individuellen Versorgung ab.

Vitamin D und Calcium gehören eng zusammen. Der Körper nimmt Calcium im Darm auf zwei Wegen auf; den aktiv gesteuerten Teil fördert Vitamin D massgeblich. Vitamin D sorgt also dafür, dass Calcium gut aufgenommen und in die Knochen eingebaut wird. Gebildet wird es vor allem über Sonnenlicht in der Haut; in den dunklen Monaten kann eine Ergänzung sinnvoll sein.

Ja, aber es braucht etwas Aufmerksamkeit. Milchprodukte liefern im Schnitt rund 600 bis 700 mg Calcium pro Tag; dieser Anteil sollte gezielt ersetzt werden, entspricht aber nicht dem gesamten Tagesbedarf. Gut geeignet sind calciumangereicherte Pflanzendrinks, mit Calciumsalzen hergestellter Tofu, calciumreiches Mineralwasser sowie Gemüse wie Federkohl, Pak Choi oder Weisskohl. Ohne calciumreiches Wasser oder angereicherte Lebensmittel ist dieser Bedarf kaum zu decken. Laktosefreie Milchprodukte enthalten ähnlich viel Calcium wie herkömmliche; bei veganer Ernährung muss gezielt auf alternative Quellen geachtet werden.

Besonders achten sollten Menschen, die Milchprodukte meiden, ohne geeignete calciumreiche Alternativen zu verwenden, sowie Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (zum Beispiel zystischer Fibrose), bei denen die Nährstoffaufnahme im Darm gestört sein kann.

Frauen nach den Wechseljahren und ältere Menschen haben nicht automatisch ein erhöhtes Risiko für eine zu geringe Zufuhr, wohl aber für einen beschleunigten Knochenabbau; eine ausreichende Calciumzufuhr ist für sie deshalb besonders wichtig.

Ein zu niedriger Blutwert (Hypokalzämie) hat dagegen meist andere Ursachen, etwa Störungen im Zusammenspiel von Calcium, Nebenschilddrüse und Vitamin D, und nicht einfach eine zu geringe Zufuhr.

Ein erhöhter Blutwert (Hyperkalzämie) macht bei leichter Ausprägung oft keine Beschwerden. Bei stärker erhöhten Werten können Übelkeit, Verstopfung, starker Durst, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit oder Muskelschwäche auftreten. Sie entsteht meist nicht durch normale Ernährung, sondern hat verschiedene medizinische Ursachen, wird durch eine Blutuntersuchung festgestellt und sollte ärztlich abgeklärt werden.