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Verbesserte Versorgung durch Spezialisierung und Kontinuität

Mit einer strukturellen Weiterentwicklung in den Bereichen Schlaganfall sowie Bewegungsstörungen und neurodegenerative Erkrankungen stärkt das USZ die Qualität und Kontinuität der stationären neurologischen Versorgung.

Zum Jahresbeginn 2026 hat die Klinik für Neurologie des Universitätsspitals Zürich (USZ) eine wichtige Weiterentwicklung in der stationären Versorgung umgesetzt: Die bisher allgemein geführte Station Haldenbach C (HAL C), auf der Patientinnen und Patienten mit dem gesamten Spektrum neurologischer Erkrankungen betreut wurden, wurde in zwei spezialisierte Bereiche gegliedert. Ein Teil der Station ist nun auf die Behandlung von Schlaganfallbetroffenen ausgerichtet, der andere auf Patientinnen und Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen und Bewegungsstörungen wie Parkinson oder Tremor. Beide Teilbereiche werden von spezialisierten multiprofessionellen Teams geführt, bestehend aus Ärztinnen und Ärzten, Pflegefachpersonen sowie Therapeutinnen und Therapeuten, die über vertiefte Expertise in den jeweiligen Krankheitsbildern verfügen.

Mehr Qualität und Kontinuität in der Behandlung

Mit dieser Neuausrichtung verfolgt das USZ das Ziel, die Versorgungsqualität weiter zu steigern und die zentralen Bereiche Schlaganfall sowie Bewegungsstörungen und Neurodegeneration gezielt zu stärken. Die Spezialisierung ermöglicht eine noch gezieltere medizinische, pflegerische und therapeutische Betreuung, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Patientinnen und Patientenabgestimmt ist. Dies ist essenziell in immer komplexer werdenden Medizinfeldern mit vielfältigen neuen Therapiemöglichkeiten. Im Bereich der Bewegungsstörungen verfügt das USZ beispielsweise über ein schweizweit einzigartiges Angebot an Eskalationstherapien wie die tiefe Hirnstimulation, den fokussierten Ultraschall oder die Medikamentenpumpen. Diese können die Lebensqualität der Betroffenen massiv verbessern, stellen aber hohe Anforderungen rund um die prä- und postinterventionelle Betreuung an das interdisziplinäre Team.

Gleichzeitig wird die Kontinuität entlang des gesamten Behandlungspfads gestärkt: Die Versorgung erfolgt durch jeweils spezialisierte ärztliche Teams, die über den gesamten Krankheitsverlauf begleiten – vom Eintritt über den Notfall und die Stroke Unit bis hin zur weiterführenden stationären Versorgung. Dadurch lassen sich Abläufe besser koordinieren, Schnittstellen vereinfachen und Ressourcen effizienter nutzen.

Die neue Struktur stärkt gezielt zentrale Schwerpunkte der Neurologie am USZ, insbesondere die Schlaganfallversorgung sowie die Behandlung von Bewegungsstörungen und neurodegenerativen Erkrankungen. In diesem Zusammenhang wurde auch das Stroke Center erweitert, unter anderem durch zusätzliche nicht monitorisierte Betten mit Schwerpunkt Schlaganfall. Parallel dazu fördert die Spezialisierung die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ärztinnen und Ärzten, Pflegefachpersonen sowie Therapeutinnen und Therapeuten innerhalb dieser Fachbereiche und schafft optimale Voraussetzungen für die fachliche Weiterentwicklung der beteiligten Teams.

Ein Gewinn für Patientinnen und Patienten

Die ersten Monate nach Einführung der neuen Struktur zeigen ein positives Bild: Betroffene profitieren von einer kompetenten, klar strukturierten und individuell auf ihre Erkrankung abgestimmten Betreuung. Die gezielte Bündelung von Fachwissen innerhalb der Station ermöglicht eine hochwertige Versorgung und unterstreicht den Anspruch des USZ, medizinische Exzellenz mit einer patientenzentrierten Behandlung zu verbinden und als führendes Zentrum für spezialisierte neurologische Versorgung zu wirken.

Mit der Neuausrichtung der Station HAL C setzt die Klinik für Neurologie einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer modernen, spezialisierten und zukunftsgerichteten Versorgung.