Patientenrechte

Als Patientin oder Patient haben Sie das Recht auf eine sorgfältige, respektvolle Behandlung und Betreuung. Unser Ziel am USZ ist es, Ihre Gesundheit zu erhalten und zu fördern. Dabei respektieren wir Ihren Willen. Diesen können Sie in einer Patientenverfügung festhalten für den Fall, dass Sie selbst nicht mehr in Lage sind, Ihren Willen zu äussern.

Aufklärungspflicht

Ihr Arzt ist verpflichtet, Sie über Untersuchungen, Behandlungsmöglichkeiten und Eingriffe aufzuklären. Diese Aufklärungspflicht entfällt nur dann, wenn unverzügliches Handeln notwendig ist. Planbare Untersuchungen, Eingriffe und Behandlungen werden nur mit Ihrer Einwilligung nach erfolgter Aufklärung vorgenommen.

Schweigepflicht

Unser Personal ist an die Schweigepflicht (ärztliches Berufsgeheimnis) gebunden. Wir erteilen Dritten nur mit Ihrer Einwilligung (oder wenn es das Gesetz vorsieht) Auskünfte über Ihren Gesundheitszustand. Wir vermuten jedoch Ihr Einverständnis, wenn wir Auskünfte an Ihre Bezugspersonen, vor- und nachbehandelnde Ärzte sowie andere weiterbehandelnde Personen weitergeben.

Sie können selber Bezugspersonen bezeichnen. Ohne Nennung von Bezugspersonen gelten ihr Lebenspartner oder ihre Lebenspartnerin oder nahe Angehörige als Bezugspersonen.

Klinische Studien

Das UniversitätsSpital Zürich engagiert sich in der medizinischen Forschung. Möglicherweise werden Sie gefragt, ob Sie an einer Studie zu neuen Behandlungsmethoden oder Medikamenten teilnehmen wollen. Sie haben das Recht, dies abzulehnen – ohne Nachteile für Ihre Behandlung. Mehr zur Teilnahme an einer Studie erfahren Sie hier.

Wir bitten Sie aber, wenn immer möglich mitzumachen. Diese Studien tragen massgeblich zum medizinischen Fortschritt bei. Sie haben einen grossen Nutzen für Patienten von heute und morgen. Und sie halten sich an strenge internationale und nationale Vorschriften. Sie können Ihre Zustimmung zur Teilnahme an der Studie jederzeit und ohne Begründung widerrufen.

Patientendokumentation

Das Spital ist verpflichtet, für alle Patienten eine Patientendokumentation zu führen. Diese gibt Auskunft über die Aufklärung und Behandlung (Untersuchungen, Diagnosen, Therapie, Pflege). Die Patientendokumentation muss während mindestens 10 Jahren nach Abschluss der letzten Behandlung am USZ aufbewahrt werden.

Die Patientendokumentation ist Eigentum des Spitals. Die Patienten können Einsicht in die Patientendokumentation verlangen und haben Anspruch auf Herausgabe von Kopien (das Spital kann dafür eine Gebühr erheben). Zudem können die Patienten wünschen, dass ihnen die Patientendokumentation im Original herausgegeben wird, sollte sie andernfalls nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist vernichtet werden.

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