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Abklärung bei strukturellen Herzkrankheiten

Die Herz-Magnetresonanztomographie (MRI) erlaubt eine detaillierte Darstellung der Anatomie des Myokards und der Klappen sowie der umfassenden Beurteilung der Herzfunktion. Zudem kann mittels Gabe von Gadolinium-haltigen Kontrastmittel auch eine Gewebecharakterisierung durchgeführt werden.

Wir verfügen über ein hochmodernes MR- sowie ein kombiniertes PET/MR-Gerät am Standort Wagi in Schlieren, um Herzuntersuchungen durchzuführen. Die MRI eignet sich insbesondere für die

  • Beurteilung von Morphologie und Funktion des Herzens
  • Diagnostik und Beurteilung von genetischen und erworbenen Erkrankungen des Herzmuskels wie z.B. der Arrhythmogenen rechtsventrikulären Kardiomyopathie (ARVC), der Dilatativen Kardiomyopathie (DCM), der Hypertrophen Kardiomyopathie (HCM) und vieler weiterer
  • Identifizierung von vitalem und vernarbtem Herzmuskelgewebe nach einem Herzinfarkt
  • Beurteilung der Funktionsfähigkeit der Herzklappen (Stenosen Insuffizienzen)
  • Erkennung von Entzündungen des Herzmuskels und des Herzbeutels (Myokarditis und Perimyokarditis, Abbildung 6)
  • Beurteilung kardialer Speicherkrankheiten (z.B. Eisenüberladung, Morbus Fabry etc.)

Schliesslich kann die Herz-MRI auch für die Beurteilung der Herzdurchblutung eingesetzt werden, v.a. dann, wenn eine SPECT oder PET nicht in Frage kommen

Herz-Magnetresonanztomographie (MRI) 35-jähriger Patient mit unklaren Brustschmerzen
35-jähriger Patient mit unklaren Brustschmerzen. Die Spätaufnahmen nach Gabe von Kontrastmittel zeigen eine anhaltende Anreicherung im äusseren Anteil des Herzmuskels (helles Areal, roter Pfeil), entsprechend einer umschriebenen Vernarbung in Folge einer Herzmuskelentzündung. Hingegen bleiben die übrigen Anteile des Herzmuskels schwarz und sind damit nicht betroffen. Rechts: 70-jähriger Patient mit einer koronaren Herzkrankheit und Bypassoperation. Hier zeigen die Spätaufnahmen nach Kontrastmittel ebenfalls eine anhaltende Anreicherung, allerdings im inneren Anteil des Herzmuskels (helles Areal, roter Pfeil). Entsprechend einer Vernarbung nach Herzinfarkt. Ebenfalls zu erkennen ist, dass die Vernarbung nicht bis zu den äussersten Anteilen des Herzmuskels reicht, die Narbe ist also nicht transmural.

Beachten Sie, dass eine Herzuntersuchung mittels MRI in Schlieren bei einliegendem Herzschrittmacher oder implantiertem Defibrillator nicht möglich ist. Ebenso dürfen die PatientInnen nicht an Klaustrophobie (Platzangst) leiden. Bei Fragen, rufen Sie uns bitte an.

Aufgrund der Vielfalt der Modalitäten fällt die Wahl der optimalen Bildgebung für den individuellen Patienten nicht immer einfach aus. Bitte zögern Sie nicht, uns bei Fragen oder Unklarheiten direkt zu kontaktieren (direkte ärztliche Hotline via 044 255 1501).

Patienteninformationsblätter

Verantwortliche Fachperson

Philipp Kaufmann, Prof. Dr. med.

Klinikdirektor, Klinik für Nuklearmedizin
Klinikdirektor Nuklearmedizin, Herzzentrum
Direktor Medizinbereich Ambulante Medizin

Spezialgebiete: Spezialist für nicht-invasive Herzbildgebung (PET, SPECT, CT, MRI), Facharzt FMH für Nuklearmedizin, Kardiologie und Innere Medizin
Tel. +41 44 255 41 96
Mail pak@usz.ch

Ronny Ralf Büchel, PD Dr. med.

Stv. Klinikdirektor, Klinik für Nuklearmedizin
Leitender Arzt, Klinik für Nuklearmedizin
Leitender Arzt, Herzzentrum

Spezialgebiete: Spezialist für multimodale nicht-invasive Herzbildgebung (PET, SPECT, CT, MRI)., Facharzt FMH für Nuklearmedizin und Kardiologie., Forschungsgruppe: Hybride und molekulare Herzbildgebung
Tel. +41 44 255 10 59

Cathérine Gebhard Ph.D., Prof. Dr. med.

Oberärztin, Klinik für Nuklearmedizin

Spezialgebiete: Forschungsgruppe: Kardiovaskuläre Gender Medizin, Kardiale Bildgebung, Katheterbasierte Koronarinterventionen
Tel. +41 44 255 89 19

Aju Paul Pazhenkottil, PD Dr. med.

Oberarzt meV, Klinik für Nuklearmedizin
Oberarzt, Klinik für Kardiologie
Oberarzt, Herzzentrum
Oberarzt, Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik

Spezialgebiete: Kardiale Bildgebung, Echokardiographie, Psychokardiologie
Tel. +41 44 255 39 50

Für Patientinnen und Patienten

Sie können sich als Patientin oder Patient nicht direkt zu einer Konsultation anmelden. Bitte lassen Sie sich durch Ihren Hausarzt, Ihre Hausärztin, Ihren Spezialisten oder Ihre Spezialistin überweisen. Für Fragen nutzen Sie unser Kontaktformular.

Tel. +41 44 255 35 55

Für Zuweisende

Weisen Sie Ihre Patientin oder Ihren Patienten einfach per Anmeldeformular zu.

Tel. +41 44 255 15 01

Hotline ärztliche Auskunft: 08.00-18.00 Uhr