Einem Patienten wird der Blutdruck gemessen

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Vorsorge – Welche Checkups sind sinnvoll?

Schwaches Herz, Diabetes oder bösartige Erkrankungen: Viele Krankheiten bleiben lange unbemerkt. Ein medizinischer Check-up ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge und kann helfen, Risiken früh zu erkennen und gezielt vorzubeugen. Aber nicht jede Vorsorgeuntersuchung ist für jede Person gleich sinnvoll. Je nach Alter, Risikofaktoren und individueller Situation kann ein Check-Up beim Hausarzt, in einem spezialisierten Zentrum oder am USZ die richtige Wahl sein. Unsere Expertinnen und Experten erklären, welche Vorsorgeuntersuchungen wann sinnvoll sind und worauf Sie achten sollten.

Was ist ein Gesundheitscheck?

Ein Gesundheitscheck umfasst medizinische Untersuchungen, die dazu dienen, Risikofaktoren und Krankheiten möglichst früh zu erkennen – oft noch bevor Beschwerden auftreten. Ziel ist es, die individuelle Gesundheit zu beurteilen, Erkrankungen vorzubeugen oder diese in einem frühen Stadium zu diagnostizieren, wenn die Behandlungschancen häufig besonders gut sind.

Nicht jede Vorsorgeuntersuchung ist jedoch für jede Person gleich sinnvoll. Alter, familiäre Vorbelastung, Vorerkrankungen und der persönliche Lebensstil spielen eine wichtige Rolle bei der Auswahl geeigneter Untersuchungen. Während einige Screenings für die Allgemeinbevölkerung empfohlen werden, kommen andere nur bei erhöhtem Risiko oder bestimmten Fragestellungen infrage.

Grundsätzlich gilt: Ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Bewegung, ausgewogener Ernährung, Rauchverzicht und einem massvollen Alkoholkonsum ist die wichtigste Grundlage für langfristige Gesundheit. Ergänzend können individuell abgestimmte Gesundheitschecks helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen und gezielte Präventionsmassnahmen einzuleiten.

Am USZ werden Gesundheitschecks individuell auf das persönliche Risikoprofil abgestimmt. Im Rahmen eines ärztlichen Vorgesprächs wird gemeinsam festgelegt, welche Vorsorgeuntersuchungen medizinisch sinnvoll sind und welche Abklärungen im Einzelfall den grössten Nutzen bieten

Für wen ist ein Check-Up sinnvoll?

Gesundheitschecks sind ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge. Welche Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind, hängt unter anderem vom Alter, persönlichen Risikofaktoren, der Familiengeschichte und dem allgemeinen Gesundheitszustand ab. Ein Gesundheitscheck kann insbesondere in folgenden Situationen sinnvoll sein:

  • Gesunde Personen ohne Beschwerden: Auch ohne Symptome können Gesundheitschecks helfen, Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und Krankheiten vorzubeugen.
  • Personen mit Risikofaktoren: Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, Bewegungsmangel oder andere Risikofaktoren können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und weitere Krankheiten erhöhen. Eine frühzeitige Abklärung ermöglicht gezielte Präventionsmassnahmen.
  • Menschen mit familiärer Vorbelastung: Besteht in der Familie ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen wie Darmkrebs, Brustkrebs oder Prostatakrebs, können Vorsorgeuntersuchungen bereits in jüngerem Alter sinnvoll sein.
  • Ab einem bestimmten Alter: Für verschiedene Vorsorgeuntersuchungen gelten altersabhängige Empfehlungen. Welche Untersuchungen ab 40, 50 oder früher sinnvoll sind, hängt von den individuellen Voraussetzungen ab.
  • Bei Unsicherheit oder konkreten Fragen zur eigenen Gesundheit: Wer seinen Gesundheitszustand überprüfen oder das persönliche Erkrankungsrisiko besser einschätzen möchte, kann sich ärztlich beraten lassen.

Ob und welche Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden, ist immer eine individuelle Entscheidung. Im Prevention Center des USZ erfolgt deshalb zunächst ein ärztliches Vorgespräch. Dabei werden das persönliche Risikoprofil, mögliche familiäre Vorbelastungen und individuelle Bedürfnisse berücksichtigt, um gemeinsam ein medizinisch sinnvolles Vorsorgeprogramm zusammenzustellen. Gleichzeitig werden auch die Möglichkeiten und Grenzen von Vorsorgeuntersuchungen sowie mögliche Risiken einer Überdiagnostik besprochen.

Wo kann ich einen Gesundheitscheck machen?

Je nach Fragestellung und individuellem Gesundheitszustand kann ein Gesundheitscheck an unterschiedlichen medizinischen Einrichtungen durchgeführt werden. Welche Anlaufstelle geeignet ist, hängt unter anderem vom persönlichen Risiko, dem gewünschten Umfang der Gesundheitsvorsorge und allfälligen Vorerkrankungen ab.

  • Beim Hausarzt oder bei der Hausärztin: Für allgemeine Vorsorgeuntersuchungen und die Beurteilung des persönlichen Gesundheitszustands ist die Hausarztpraxis häufig die erste Anlaufstelle. Bei Bedarf können weitere Untersuchungen oder Überweisungen an Fachspezialistinnen und Fachspezialisten erfolgen.
  • In spezialisierten Check-Up-Zentren: Spezialisierte Zentren bieten strukturierte Vorsorgeprogramme an, die je nach Alter, Risikoprofil oder individuellen Bedürfnissen zusammengestellt werden.
  • Im Universitätsspital Zürich (USZ): Im Prevention Center des USZ werden Gesundheitschecks individuell auf das persönliche Risikoprofil abgestimmt. Vor jeder Untersuchung erfolgt ein ärztliches Vorgespräch, in dem gemeinsam festgelegt wird, welche Vorsorgeuntersuchungen medizinisch sinnvoll sind. Bei Bedarf stehen sämtliche Fachdisziplinen des USZ für weiterführende Abklärungen und Behandlungen zur Verfügung.

Hinweis: Ein Gesundheitscheck ersetzt bei Beschwerden keine ärztliche Abklärung. Treten Symptome auf oder besteht der Verdacht auf eine Erkrankung, sollte diese gezielt medizinisch untersucht werden.

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Was wird bei einem Gesundheitscheck untersucht?

Welche Untersuchungen durchgeführt werden, hängt vom Alter, Geschlecht, persönlichen Risikofaktoren und der individuellen Fragestellung ab. Nicht jeder Gesundheitscheck umfasst dieselben Untersuchungen. Ziel ist es, den Gesundheitszustand ganzheitlich zu beurteilen und ein auf die persönliche Situation abgestimmtes Vorsorgeprogramm zusammenzustellen.

Typischerweise gehören folgende Untersuchungen zu einem Gesundheitscheck:

  • Anamnese und persönliche Beratung: Besprechung der Krankengeschichte, bestehender Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente, familiärer Vorbelastungen sowie von Lebensstilfaktoren wie Bewegung, Ernährung oder Rauchen und Alkoholkonsum.
  • Körperliche Untersuchung: Erhebung wichtiger Gesundheitsparameter wie Blutdruck, Puls, Grösse und Gewicht sowie eine allgemeine körperliche Untersuchung.
  • Laboruntersuchungen: Laboruntersuchungen liefern wichtige Hinweise auf den Gesundheitszustand. Je nach Fragestellung werden beispielsweise Blutzucker, Blutfette sowie weitere Laborwerte zur Beurteilung von Organ- und Stoffwechselfunktionen bestimmt. Der Langzeitblutzuckerwert (HbA1c) wird untersucht, um Störungen des Zuckerstoffwechsels frühzeitig zu erkennen.
  • Herz-Kreislauf-Diagnostik: Zur Beurteilung des Herz-Kreislauf-Systems gehören je nach individuellem Risiko Untersuchungen wie ein Ruhe-EKG, Belastungs-EKG oder Ultraschalluntersuchungen. Ziel ist es, Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Bluthochdruck und Gefässverkalkungen, frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf weitere Abklärungen einzuleiten.
  • Weitere Untersuchungen nach Bedarf: Abhängig von Alter, Geschlecht, familiärer Vorbelastung oder individuellen Risikofaktoren können zusätzliche bildgebende Untersuchungen oder organspezifische Vorsorgeuntersuchungen empfohlen werden.

Welche Untersuchungen im Einzelfall sinnvoll sind, wird im Rahmen eines ärztlichen Gesprächs individuell festgelegt.

Ab welchem Alter ist ein Check-Up sinnvoll?

Für Gesundheitschecks gibt es keine allgemeingültige Altersgrenze. Welche Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind, hängt neben dem Alter auch vom persönlichen Gesundheitszustand, familiären Vorbelastungen und individuellen Risikofaktoren ab.

Grundsätzlich gilt:

  • Unter 35 Jahren: Ohne Risikofaktoren stehen meist ein gesunder Lebensstil und eine individuelle Beratung im Vordergrund. Bei familiärer Vorbelastung oder bestehenden Risikofaktoren können bereits früher gezielte Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sein.
  • Ab 35 bis 40 Jahren: Mit zunehmendem Alter gewinnen Gesundheitschecks an Bedeutung. Je nach persönlichem Risiko können erste regelmässige Kontrollen sinnvoll sein, um Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen.
  • Ab 50 Jahren: Ab diesem Alter werden verschiedene Vorsorgeuntersuchungen häufiger empfohlen. Welche Untersuchungen im Einzelfall sinnvoll sind, richtet sich nach Alter, Geschlecht und persönlichem Risikoprofil.
  • Bei familiärer Vorbelastung: Besteht ein erhöhtes Risiko für bestimmte Erkrankungen, können einzelne Vorsorgeuntersuchungen bereits deutlich früher empfohlen werden.

Welche Untersuchungen für Sie sinnvoll sind, wird im Rahmen einer individuellen ärztlichen Beratung gemeinsam festgelegt

Welche Vorsorgeuntersuchungen sind besonders wichtig?

Welche Vorsorgeuntersuchungen empfohlen werden, richtet sich nach Alter, Geschlecht, persönlichen Risikofaktoren und familiärer Vorbelastung. Einige Screenings gelten als besonders wirksam, da sie Krankheiten oder deren Vorstufen früh erkennen und dadurch die Behandlungschancen verbessern können.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Regelmässige Kontrollen des Herz-Kreislauf-Systems gehören zu den wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen, da die meisten Erkrankungen wie Herzinfarkte und Schlaganfälle verhindert werden könnten über rechtzeitige Änderungen in den Bereichen Lebensstil und Ernährung. Übergewicht löst z.B. in sehr vielen Fällen Bluthochdruck aus und dieser kann die Blutgefässe schädigen und das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder ein Aortenaneurysma erhöhen.

Diabetes und Stoffwechsel

Störungen des Zuckerstoffwechsels sollten möglichst früh erkannt werden. Deshalb gehört die Bestimmung des Nüchternblutzuckers und des HbA1c zu den wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen.

Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte können Blutgefässe schädigen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Werden Frühstadien eines Diabetes rechtzeitig erkannt, lassen sich diese häufig durch eine konsequente Änderung von Ernährung und Lebensstil heilen oder zumindest positiv beeinflussen.

Darmkrebsvorsorge

Die Darmspiegelung (Koloskopie) gilt als eine der wirksamsten Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs. Sie wird in der Regel ab dem 50. Lebensjahr empfohlen, bei familiärer Vorbelastung unter Umständen bereits früher.

Werden Polypen als Vorstufen von Darmkrebs entdeckt, können diese meist direkt während der Untersuchung entfernt werden. Dadurch lässt sich die Entstehung von Darmkrebs häufig verhindern. Wird Darmkrebs früh erkannt, sind die Heilungschancen in der Regel sehr gut.

Brustkrebsvorsorge

Frauen wird ab dem 50. Lebensjahr eine regelmässige Mammographie zur Früherkennung von Brustkrebs empfohlen. Bei erhöhtem Risiko oder familiärer Vorbelastung kann eine Vorsorge bereits früher sinnvoll sein.

Je nach individueller Situation kann die Mammographie durch eine Ultraschalluntersuchung ergänzt werden. Zusätzlich bleiben das regelmässige Beobachten und Abtasten der Brust ein wichtiger Bestandteil der Früherkennung.

Hautkrebsvorsorge

Die Hautkrebsvorsorge dient dazu, Hautkrebs und dessen Vorstufen möglichst früh zu erkennen. Besonders Personen mit vielen Pigmentmalen, heller Haut, starker UV-Belastung oder einer familiären Vorbelastung können von einer regelmässigen Kontrolle profitieren.

Bei der Untersuchung beurteilt eine Dermatologin oder ein Dermatologe die Haut und auffällige Hautveränderungen. Werden verdächtige Befunde festgestellt, können weitere Abklärungen oder eine Behandlung frühzeitig eingeleitet werden.

Prostatakrebsvorsorge

Für Männer wird ab dem 50. Lebensjahr eine regelmässige Prostatakrebsvorsorge empfohlen. Besteht eine familiäre Vorbelastung, kann eine erste Untersuchung bereits ab dem 45. Lebensjahr sinnvoll sein. Zur Vorsorge gehören die Bestimmung des PSA-Werts sowie eine urologische Untersuchung. Am USZ steht zudem mit Stockholm3 ein innovativer Bluttest zur Verfügung, der verschiedene Biomarker kombiniert und die Früherkennung von Prostatakrebs weiter verbessern kann.

Was kostet ein Gesundheitscheck und was übernimmt die Krankenkasse?

Die Kosten für einen Gesundheitscheck hängen vom Umfang der Untersuchungen und der individuellen Fragestellung ab. Während einzelne medizinisch empfohlene Vorsorgeuntersuchungen von der Grundversicherung übernommen werden können, sind umfassende Gesundheitschecks ohne konkrete medizinische Indikation häufig selbst zu bezahlen.

Ob und in welchem Umfang die Krankenkasse die Kosten übernimmt, richtet sich unter anderem nach Alter, persönlichem Risikoprofil sowie den geltenden Leistungen der Grund- oder Zusatzversicherung. Bei bestimmten Vorsorgeuntersuchungen, beispielsweise im Rahmen der Krebsfrüherkennung oder bei erhöhtem Erkrankungsrisiko, ist eine Kostenübernahme durch die Grundversicherung möglich. Beispiele hierfür sind die Prostata-, Darm-, Brust- und Hautkrebs-Vorsorge.

Vor einem Gesundheitscheck empfiehlt es sich, den Leistungsumfang sowie eine mögliche Kostenübernahme mit der Krankenkasse zu klären. Gerne beraten wir Sie im Rahmen eines persönlichen Gesprächs, welche Untersuchungen medizinisch sinnvoll sind und welche Kosten im individuellen Fall entstehen können.

Kostenübernahme durch Ihre Krankenversicherung

Was passiert nach einem auffälligen Befund?

Nicht jeder auffällige Befund bedeutet, dass eine ernsthafte Erkrankung vorliegt. Zeigen sich im Rahmen eines Gesundheitschecks jedoch Auffälligkeiten, werden die Ergebnisse zunächst ärztlich eingeordnet und mit Ihnen besprochen. Falls weitere Abklärungen notwendig sind, werden diese individuell geplant, als Leistungen der Grundversicherung und in Ansprache mit dem Hausarzt.

Am USZ profitieren Patientinnen und Patienten von der engen Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen. Dank des breiten medizinischen Angebots können bei Bedarf Spezialistinnen und Spezialisten aus unterschiedlichen Fachbereichen rasch hinzugezogen und weiterführende Untersuchungen oder Behandlungen koordiniert werden. So ist eine umfassende und auf die individuelle Situation abgestimmte Betreuung gewährleistet.

Wie bereite ich mich auf einen Gesundheitscheck vor?

Die Vorbereitung auf einen Gesundheitscheck hängt von den geplanten Untersuchungen ab. Welche Massnahmen erforderlich sind, wird Ihnen vor dem Termin mitgeteilt. So können die Untersuchungen optimal durchgeführt und aussagekräftige Ergebnisse erzielt werden.

Vor einem Gesundheitscheck sollten Sie unter anderem Folgendes beachten:

  • Nüchtern erscheinen: Für bestimmte Blutuntersuchungen oder Stoffwechseltests kann es erforderlich sein, mehrere Stunden vor dem Termin nichts zu essen. Ob dies für Ihren Check-up notwendig ist, erfahren Sie vorab. Für eine Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane sollten Sie z.B. mindestens 4 Stunden vorher nichts gegessen haben, um die Gallenblase optimal beurteilen zu können.
  • Medikamente: Nehmen Sie regelmässig Medikamente ein, besprechen Sie mit Ihrem Behandlungsteam, ob diese wie gewohnt eingenommen werden sollen.
  • Vorbefunde mitbringen: Falls vorhanden, können frühere Untersuchungsergebnisse, Laborbefunde oder Medikamentenlisten hilfreich sein und Doppeluntersuchungen vermeiden.
  • Genügend Zeit einplanen: Je nach Umfang des Gesundheitschecks können mehrere Untersuchungen an einem Termin stattfinden. Die Dauer richtet sich nach dem individuell vereinbarten Untersuchungsprogramm.
  • Fragen notieren: Nutzen Sie den Termin, um offene Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand oder zu möglichen Risikofaktoren anzusprechen.

Nach Abschluss der Untersuchungen werden die Ergebnisse ärztlich mit Ihnen besprochen. Falls weitere Abklärungen oder Kontrolluntersuchungen sinnvoll sind, wird das weitere Vorgehen gemeinsam festgelegt.

Warum einen Gesundheitscheck am USZ durchführen?

Jeder Mensch bringt unterschiedliche gesundheitliche Voraussetzungen und Risiken mit. Deshalb setzt das USZ auf eine personalisierte Präventionsmedizin statt auf standardisierte Check-Up-Pakete. Im Prevention Center wird das Untersuchungsprogramm individuell auf Ihre persönliche Situation abgestimmt und bei Bedarf gemeinsam mit weiteren Fachdisziplinen geplant.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Individuelle Vorsorge statt Standardprogramme: Die Untersuchungen werden auf Ihr Alter, Ihr persönliches Risikoprofil und Ihre gesundheitlichen Fragestellungen abgestimmt.
  • Persönliche ärztliche Beratung: Vor dem Gesundheitscheck erfolgt ein ausführliches Vorgespräch, um gemeinsam die medizinisch sinnvollen Untersuchungen festzulegen.
  • Umfassende medizinische Expertise: Bei Bedarf können Spezialistinnen und Spezialisten verschiedener Fachbereiche des USZ rasch hinzugezogen werden.
  • Modernste Diagnostik an einem Ort: Je nach Fragestellung stehen sämtliche diagnostischen Möglichkeiten eines Universitätsspitals zur Verfügung.
  • Individuelle Empfehlungen für Ihre Gesundheit: Nach Abschluss des Gesundheitschecks werden die Ergebnisse ausführlich besprochen und Sie erhalten persönliche Empfehlungen zu Prävention, Lebensstil sowie möglichen weiteren Abklärungen oder Kontrollen.

Sind Sie an einem Check-Up interessiert?

Das Prevention Center bietet individuelle Check-ups für Privatpersonen und Firmenkunden.

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Verantwortliche Fachperson

Birgit Hildebrandt, Dr. med.

Leitende Ärztin

Tel. +41 43 254 08 88
Spezialgebiete: Innere Medizin, Präventionsmedizin

FAQ zum Thema Gesundheitscheck

Ein Gesundheitscheck beim Hausarzt umfasst in der Regel ein Gespräch zur Krankengeschichte (Anamnese), eine körperliche Untersuchung sowie – je nach Fragestellung – Blutdruckmessungen, Laboruntersuchungen und weitere Abklärungen. Welche Untersuchungen durchgeführt werden, richtet sich nach Alter, Risikofaktoren und Beschwerden.

Ab dem 40. Lebensjahr können regelmässige Gesundheitschecks sinnvoll sein, um Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder andere häufige Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Welche Untersuchungen durchgeführt werden, richtet sich nach dem persönlichen Risikoprofil und wird individuell ärztlich festgelegt.

Es gibt keine allgemeingültige Empfehlung, wie oft ein Gesundheitscheck durchgeführt werden sollte. Das geeignete Untersuchungsintervall hängt vom Alter, persönlichen Risikofaktoren, Vorerkrankungen und den bereits durchgeführten Vorsorgeuntersuchungen ab und wird individuell mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt festgelegt.