Mit einem gezielten Ausbau der Präzisionsonkologie stärkt die Universitäre Medizin Zürich (UMZH) ihre führende Rolle in der Schweizer Krebsmedizin. Ab dem 1. Januar 2026 starten vier neue, hochinnovative Forschungsprojekte, die den Weg zu individuell massgeschneiderten Krebstherapien weiter ebnen. Ziel ist es, die Versorgung von Patienten und Patientinnen in Zürich und der Schweiz nachhaltig zu verbessern.
Die Universitäre Medizin Zürich (UMZH) investiert gezielt in strategische Zentren, um den Forschungs- und Innovationsstandort Zürich zu stärken und neue medizinische Ansätze schneller in die Patientenversorgung zu bringen. Zu den geförderten Einrichtungen zählen unter anderen das Comprehensive Cancer Center Zürich (CCCZ), das Tumor Profiler Center (TPC) und The LOOP Zurich. Diese Zentren vereinen Spitzenexpertise in Präzisionsmedizin, Onkologie, Datenwissenschaft und translationaler Forschung und tragen dazu bei, personalisierte Diagnostik- und Therapieansätze für Patientinnen und Patienten zu entwickeln und in der klinischen Praxis anzuwenden.
Kräfte bündeln für bessere Krebsbehandlungen
Zum ersten Mal bündeln CCCZ, TPC und The LOOP auch strukturell ihre Kräfte und fördern gemeinsam ein translationales Krebsforschungskonsortium am Standort Zürich. 22 interdisziplinäre Teams – bestehend aus Wissenschaftlern, Wissenschaftlerinnen, Ärzten und Ärztinnen der UZH, der ETH und der vier universitären Spitäler – haben sich im Rahmen einer kompetitiven Ausschreibung mit Forschungsvorhaben beworben. Die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel ermöglichten die Förderung von vier Forschungsvorhaben für verschiedene Förderlinien (Leuchtturmprojekte, Klinische Studien und Zürich Präzisionsonkologie Konsortien). Die 22 Anträge wurden von einem international besetzten Expertengremium begutachtet, welches die vier am besten beurteilten Anträge zur Förderung empfahl, eine schwierige Aufgabe angesichts der hohen Qualität sämtlicher Anträge. Diese vier hochinnovativen Projekte haben ein gemeinsames Ziel: Bessere, personalisierte und wirksamere Krebstherapien für Patienten und Patientinnen durch interdisziplinäre Zusammenarbeit.