Forschung zum Prostatakrebs

Prostatakrebs ist der häufigste Krebs bei Männern. Der Bedarf an neuen Therapie- und Diagnoseansätzen ist daher entsprechend hoch. Im Labor für urologische Onkologie und Stammzelltherapie untersuchen wir verschiedene zelluläre Prozesse, um für die Behandlung nutzbare Mechanismen zu identifizieren. Dabei sind wir auch auf der Suche nach neuen Biomarkern für die Prostatakrebsdiagnose.

In unserer Grundlagenforschung zum Prostatakarzinom untersuchen wir wie sich die Inhibition zellulärer Autophagie-Prozesse in Kombination mit Hormontherapien auf den Krebs auswirken. Des Weiteren erforschen wir neue Verfahren zur verbesserten Diagnose des Prostatakrebses mithilfe von Magnetresonanztomographie (MRI) und PSMA-PET (Sichtbarmachung des Prostata-Spezifisches Membran-Antigens mithilfe von Positronen-Emissions-Tomographie). Ausserdem entwickeln wir mit der Liquid Biopsy («Flüssigbiopsie») eine neue Analyse-Methode, mit welcher wir von Prostatakrebszellen abgesonderte, blutbasierte extrazelluläre Vesikel nachweisen können. Dieses sensible Nachweisverfahren soll es erlauben, den aggressiven Krebs besser diagnostizieren und überwachen zu können.

Verantwortliche Forscher und Forscherinnen

Daniel Eberli, Prof. Dr. Dr. med.

Klinikdirektor, Klinik für Urologie

Tel. +41 44 255 54 01
Spezialgebiete: Prostatakarzinom: 3D Prostatabiopsien (MRI-Fusion, Stereotaktisch), DaVinci Robotik und Laparoskopie, HIFU (High Intensity Focused Ultrasound), Robotische Chirurgie (Niere und Blase), Therapie der gutartigen Prostatavergrösserung

Souzan Salemi, Dr. rer. nat.

Laborleiterin, Klinik für Urologie

Valentin Baumgartner

Doktorand, Klinik für Urologie

Benedikt Kranzbühler, Dr. med.

Oberarzt, Klinik für Urologie

Tel. +41 44 255 54 40
Spezialgebiete: Rekonstruktive Urologie (Fokus interventionelle (Optilume) und offene Harnröhrenchirurgie, Inkontinenzchirurgie des Mannes), Endourologie (TUR-Prostata, TUR-Blase, Ureterorenoskopie)

Alekhya Mazumdar

Postdoktorand, Klinik für Urologie