Lunge – Aufbau, Funktion, Erkrankungen

Jeden Tag atmen wir tausende Male ein und aus, ohne darüber nachzudenken. Insgesamt strömen täglich etwa 10'000 bis 12'000 Liter Luft durch unsere Lunge. Mit jedem Atemzug nehmen wir den für unseren Körper lebenswichtigen Sauerstoff auf. Lungenerkrankungen können diesen lebenswichtigen Prozess empfindlich stören – und uns das Atmen schwer machen. Umso wichtiger ist es, auf die Gesundheit unserer Lunge zu achten, Erkrankungen vorzubeugen oder diese frühzeitig zu behandeln.

Was ist die Lunge?

Die Lunge ist eines der wichtigsten Organe des Menschen. Sie versorgt unseren Körper mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff, den alle Körperzellen benötigen, um zu funktionieren. Unser Atmungsorgan besteht aus einem rechten und einem linken Lungenflügel. Beide Lungenflügel sind über die Hauptbronchien mit der Luftröhre (Trachea) verbunden. Durch sie gelangt die Atemluft über Mund, Nase und Rachen in die Lunge. Unsere körperliche Leistungsfähigkeit hängt wesentlich von der Funktionsfähigkeit der Lunge und des Herzens ab.

Wo liegt die Lunge?

Die Lunge liegt – gut geschützt von den Rippen und der Brustwand – im Brustkorb (Thorax). Der linke Lungenflügel ist etwas kleiner als der rechte, um Platz für das Herz zu schaffen, das leicht nach links verschoben liegt. Der untere Teil der Lunge grenzt an das Zwerchfell, das den Brustraum vom Bauchraum trennt. Der obere Teil reicht bis kurz unter das Schlüsselbein.

Aufbau der Lunge: Anatomie der Atemwege

Die Anatomie der Lunge erinnert an einen auf dem Kopf stehenden Baum. Den Stamm bildet die Luftröhre (Trachea). Sie verzweigt sich in zwei Hauptbronchien, die in die beiden Lungenflügel münden. Diese Hauptbronchien sind weiter unterteilt in kleinere Bronchien und Bronchiolen, die schliesslich in den Lungenbläschen (Alveolen) enden.

 

Illustration von einer menschlichen Lunge mit Bronchien

Der Aufbau der Atemwege im Überblick:

Lungenflügel und Lungenlappen verteilen Atemluft

Die zwei Lungenflügel sind in mehrere Lungenlappen unterteilt. Der rechte Lungenflügel hat drei Lappen, der linke wegen der Lage des Herzens nur zwei. Diese Lappen sind durch feine Gewebeschichten voneinander getrennt und sorgen für eine gleichmässige Verteilung der eingeatmeten Luft.

Aufbau Bronchien und Bronchiolen: die Atemwege der Lunge

Die eingeatmete Luft gelangt über die Luftröhre in die beiden Hauptbronchien. Sie führen jeweils in einen der beiden Lungenflügel. Von dort verzweigen sich die Hauptbronchien in immer kleinere Bronchien und schliesslich in die feinen Bronchiolen. In den Bronchien findet nicht nur die weitere Verteilung der Luft statt, hier werden auch Fremdkörper und Krankheitserreger abgefangen.

Lungenbläschen: Funktion und Aufbau

Am Ende der Bronchiolen befinden sich die Lungenbläschen. Die winzigen luftgefüllten Bläschen sind von einem dichten Netz von feinen Blutgefässen (Kapillarnetz) umgeben. Hier findet der eigentliche Gasaustausch in der Lunge statt. Die etwa 300 Millionen Lungenbläschen nehmen den Sauerstoff aus der eingeatmeten Luft auf. Er wandert durch deren dünne Wand in die umliegenden Blutgefässe und gelangt so in den Blutkreislauf. Gleichzeitig geben diese Kapillaren Kohlendioxid – ein Abfallprodukt des Stoffwechsels – aus dem Blut in die Lungenbläschen ab. Mit unserer Ausatemluft verlässt das überflüssige Kohlendioxid unseren Körper.

Pleuraspalt und Pleura Funktion für die Lunge

Die gesamte Lunge ist von einer dünnen, glatten und feuchten Gewebeschicht umgeben, dem Lungenfell (Pleura visceralis). Auch der Brustkorb ist mit einer solchen Schicht, dem Rippenfell (Pleura parietalis), ausgekleidet. Lungenfell und Rippenfell bilden das Brustfell (Pleura).

Zwischen Lungen- und Rippenfell befindet sich der so genannte Pleuraspalt (auch Pleurahöhle), in dem sich ein dünner Flüssigkeitsfilm befindet. Er verbindet Lunge und Brustkorb und ermöglicht gleichzeitig deren Beweglichkeit. Der dünne Flüssigkeitsfilm im Pleuraspalt sorgt dafür, dass Lunge und Brustkorb beim Atmen reibungslos aneinander vorbeigleiten können. Ein Unterdruck in diesem Bereich verhindert, dass sich Lunge und Brustkorb voneinander lösen. Ohne den Pleuraspalt könnte die Lunge dem sich beim Einatmen ausdehnenden Brustkorb nicht folgen – und ein Atmen wäre unmöglich.

Aufgabe und Funktion der Lunge

Die hauptsächliche Aufgabe der Lunge besteht wie oben beschrieben darin, Sauerstoff aus der Luft aufzunehmen und das Abfallprodukt Kohlendioxid auszuscheiden. Darüber hinaus hat sie noch weitere wichtige Aufgaben.

Aufgaben Lunge: Wie funktioniert die Lunge?

  • Funktion Lungenbläschen: Die Hauptaufgabe der Lunge ist die Aufnahme von Sauerstoff aus der Atemluft in das Blut und die Abgabe von Kohlendioxid aus dem Blut in die Ausatemluft.
  • Funktion Lunge – Regulation des Säure-Basen-Haushalts: Kohlendioxid ist ein Abfallprodukt des Stoffwechsels und wirkt im Blut als Säure. Wenn der CO₂-Gehalt im Blut steigt, wird das Blut saurer (der pH-Wert sinkt), und wenn der CO₂-Gehalt sinkt, wird das Blut basischer (der pH-Wert steigt). Die Lunge hilft, den pH-Wert des Blutes im optimalen Bereich zu halten, indem sie überschüssiges Kohlendioxid ausatmet.
  • Bronchien-Funktion: Die Aufgaben der Bronchien sind vielfältig. Sie filtern beispielsweise Schadstoffe, grössere Staubpartikel und Krankheitserreger aus der Luft. Zellen des Lungengewebes wie die Flimmerhärchen (Zilien) und spezielle Zellen des Immunsystems helfen, Staub, Bakterien und andere Partikel zu entfernen. Diese husten wir dann entweder aus oder sie werden mit dem Schleim aus der Lunge abtransportiert.
  • Wichtige Lungenfunktion – Wärmeregulation: Die Lunge trägt zur Regulierung der Körpertemperatur bei, indem sie die eingeatmete Luft erwärmt oder abkühlt, bevor diese in den Körper gelangt.
  • Blutdruckregulation: In den Lungengefässen wird das Hormon Angiotensin I in Angiotensin II umgewandelt, das eine Rolle bei der Blutdruckregulation spielt.
  • Die Aufgaben des Zwerchfells und der Atemmuskulatur für die Lunge: Das Zwerchfell und die Atemmuskulatur zwischen den Rippen spielen eine zentrale Rolle bei der Atmung. Beim Einatmen zieht sich das Zwerchfell zusammen und bewegt sich nach unten. Dadurch weitet sich der Brustkorb und durch den entstehenden Unterdruck wird Luft in die Lungen gesaugt. Beim Ausatmen entspannt sich das Zwerchfell. Der Brustkorb zieht sich zusammen und die Luft wird wieder aus der Lunge ausgestossen.

Wofür braucht der Körper Sauerstoff?

Sauerstoff sorgt dafür, dass unsere Organe und alle Zellen ihre Aufgaben erfüllen können. Er ist der Brennstoff unseres Köpers und treibt ihn durch die so genannte Zellatmung an, die in den Mitochondrien, den „Kraftwerken“ der Zellen, stattfindet.

Hier die wichtigsten Punkte, warum Sauerstoff so wichtig ist:

  • Energiegewinnung: Wir benötigen Sauerstoff, um Nährstoffe wie Glukose in Energie (in Form von Adenosintriphosphat, ATP) umzuwandeln. Diese Energie kurbelt alle zellulären Prozesse wie Muskelbewegungen, Verdauung und die Funktion des Nervensystems an.
  • Aufrechterhaltung lebenswichtiger Prozesse: Organe wie Gehirn, Herz und Muskeln benötigen ständig Sauerstoff, um zu funktionieren. Unser Gehirn kann nur wenige Minuten ohne Sauerstoff überleben.
  • Unterstützung der Zellfunktionen: Sauerstoff ist unentbehrlich für die Reparatur und Erneuerung von Zellen, für die Immunabwehr und den Aufbau von Proteinen.

Lunge – Krankheiten und Infektionen

Es gibt eine Vielzahl von Lungenkrankheiten, die unterschiedliche Ursachen haben. Alle Lungenkrankheiten können in ihrer Schwere und ihren Symptomen variieren. Bei ungewöhnlichen Atembeschwerden oder länger anhaltenden Symptomen ist es ratsam, eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen.

Welche Lungenkrankheiten gibt es?

Asthma

Asthma bronchiale ist eine Erkrankung der Atemwege, die zu plötzlicher Atemnot führen kann. Bei einigen Betroffenen reagieren die Atemwege empfindlich auf Allergene und andere Reize, die möglichst gemieden werden sollten. Ist dies nicht möglich, gibt es verschiedene wirksame Möglichkeiten, diese Atemnot zu behandeln. Die Erkrankung lässt sich in der Regel gut kontrollieren.

Bronchiektasen

Bronchiektasen sind bleibende Erweiterungen der Bronchien und der kleinen Bronchiolen. Sie können angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens entwickeln. Häufige Auslöser sind wiederholte Lungeninfektionen und chronische Lungenerkrankungen wie die Mukoviszidose. Typische Symptome von Bronchiektasen sind Husten, oft mit Auswurf, Atemnot, wiederkehrende Lungeninfektionen und anhaltende Müdigkeit.

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) führt zu einer fortschreitenden und dauerhaften Schädigung der Lunge. Nichtraucher leiden wesentlich seltener an dieser Erkrankung als Raucher. Als Auslöser gilt das Einatmen von Schadstoffen, vor allem aber das Rauchen von Tabak. Obwohl COPD nicht heilbar ist, lässt sich mit verschiedenen Therapien der Krankheitsverlauf mildern, die Lebensqualität verbessern und die Lebenserwartung verlängern. Wird die Krankheit frühzeitig erkannt, kann ihr Fortschreiten verlangsamt werden.

Long COVID der Lunge (pulmonales Long COVID)

Pulmonales Long COVID bezeichnet anhaltende Lungenbeschwerden nach einer COVID-19-Infektion. Typische Symptome sind Atemnot, chronischer Husten, verminderte Leistungsfähigkeit und manchmal Brustschmerzen. Eine einheitliche Behandlung gibt es noch nicht. Das USZ bietet eine interdisziplinäre Long COVID Sprechstunde an.

Lungenabszess

Ein Lungenabszess entsteht, wenn sich in einem Hohlraum der Lunge Eiter ansammelt. Ursache sind häufig Bakterien, die über die Atemluft aus Mund und Rachen in die Lunge gelangen. Auch Keime, die sich über die Blutbahn ausbreiten, können einen Abszess verursachen. In den meisten Fällen behandeln Ärzte und Ärztinnen einen Lungenabszess erfolgreich mit Antibiotika, so dass er in der Regel vollständig abheilt.

Lungenkrebs

Lungenkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen und betrifft weltweit Millionen von Menschen. In der Schweiz gibt es etwa 5000 Neuerkrankungen im Jahr. Lungenkrebs kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Je früher Lungenkrebs erkannt wird, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen.

Lungenembolie

Die Lungenembolie ist eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung: Ein Blutgerinnsel verstopft bei einer Lungenembolie die Lungengefässe. Häufig entsteht das Gerinnsel durch eine Thrombose in den Becken- oder Beinvenen und gelangt von dort in die Lunge.

Lungenemphysem (Raucherlunge)

Das Lungenemphysem ist eine irreversible Zerstörung der Lungenbläschen (Alveolen) und führt zu quälender Atemnot. Meist tritt es zusammen mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) auf. Hauptursache für die COPD und ein Lungenemphysem ist Rauchen.

Lungenentzündung (Pneumonie)

Eine Lungenentzündung (Pneumonie) beginnt oft mit einem scheinbar harmlosen Husten, kann aber schnell zu einer gefährlichen Erkrankung werden. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Säuglinge und Personen mit geschwächtem Immunsystem – aber auch gesunde Personen können erkranken. Die häufigsten Symptome sind eitriger Husten, körperliche Schwäche und Fieber. Behandelt wird mit Antibiotika und symptomatischen, entzündungshemmenden Therapien. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen bringt die Therapie Linderung, auch wenn die Genesung einige Tage Geduld erfordert.

Lungenfibrose

Eine Lungenfibrose entsteht, wenn sich in der Lunge Narbengewebe bildet, oft als Folge einer lang andauernden Entzündung. Verschiedene Erkrankungen und Schadstoffe können die Entstehung einer Lungenfibrose begünstigen. Ist die Ursache unbekannt, spricht man von einer idiopathischen Lungenfibrose (IPF). Die Lungenfibrose im Anfangsstadium beginnt meist mit Atemnot bei körperlicher Belastung.: Sie entwickelt sich oft über Jahre ohne weitere auffällige Symptome und führt schliesslich zu chronischem Husten, Atemnot auch im Ruhezustand, eingeschränkter Leistungsfähigkeit, schwerem Sauerstoffmangel und im schlimmsten Fall zum Tod. Hoffnung machen medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten, die für bestimmte Formen der Lungenfibrose zugelassen sind.

Pleuraempyem

Ein Pleuraempyem ist eine Ansammlung von Eiter in der Pleurahöhle zwischen Lungen- und Rippenfell. Es entsteht häufig als Folge einer Lungenentzündung, bei der Bakterien das Rippenfell befallen und in den Pleuraspalt eindringen. Typische Symptome sind hohes Fieber, Atemnot und Schmerzen im Brustbereich.

Pulmonale Hypertonie (PH, Lungenhochdruck)

Pulmonale Hypertonie ist ein erhöhter Blutdruck im Lungenkreislauf. Sie kann ohne erkennbare Ursache auftreten oder mit verschiedenen Erkrankungen einhergehen. Typische Auslöser sind auch häufige Herz- und Lungenerkrankungen wie chronische Herzinsuffizienz, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) oder vorangegangene Lungenembolien.

Sarkoidose (Morbus Boeck)

Die Sarkoidose ist eine entzündliche Erkrankung, die akut oder chronisch verläuft. Sie kann fast alle Organe des Körpers befallen und deren Funktion beeinträchtigen. Charakteristisch für die Krankheit ist die Bildung von Granulomen, kleinen knötchenförmigen Ansammlungen von Entzündungszellen. Besonders häufig sind die Lunge und die Lymphknoten betroffen.

Schlafapnoe

Schnarchen selbst ist nicht gefährlich. Erst wenn nächtliche Atemaussetzer hinzukommen, sprechen Mediziner von Schlafapnoe. Sie tritt häufig bei Männern im Alter zwischen 40 und 70 Jahren auf. Fünf Prozent aller Männer leiden an Schlafapnoe, auch drei Prozent der Frauen sind betroffen. Forscherinnen und Forscher unterscheiden verschiedene Formen des apnoischen Schnarchens: Die häufigste Form ist die obstruktive Schlafapnoe (kurz OSA). Im Gegensatz zum „normalen“ Schnarchen ist das apnoische Schnarchen nicht harmlos. Es erhöht das Risiko für andere Erkrankungen und kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen.

Tuberkulose

Die Tuberkulose ist nach wie vor eine der wichtigsten Infektionskrankheiten, die weltweit immer noch Todesopfer fordert. In Europa wird sie zwar seltener diagnostiziert, ist aber keineswegs ausgerottet. Die Krankheit tritt meist als Lungentuberkulose auf und kann – rechtzeitig erkannt – erfolgreich behandelt werden. Trotz intensiver Forschung gibt es bis heute keine wirksame Impfung gegen Lungentuberkulose.

Zystische Fibrose

Die zystische Fibrose ist eine angeborene Stoffwechselerkrankung und eine der häufigsten Erbkrankheiten. Sie wird meist bereits im ersten Lebensjahr diagnostiziert. Betroffene haben mit zähem Schleim in der Lunge zu kämpfen und leiden oft auch unter Verdauungsproblemen. Obwohl zystische Fibrose nicht heilbar ist und unbehandelt die Lebenserwartung verkürzt, gibt es heute dank bewährter und neuer Therapien inzwischen gute Behandlungsmöglichkeiten, die den Betroffenen eine deutlich höhere Lebensqualität und eine längere Lebenserwartung ermöglichen.

Wie bleibt die Lunge gesund?

Hier einige Tipps für Laien und Betroffene zur Gesunderhaltung der Lunge:

  • Nicht rauchen: Vermeiden Sie Zigaretten, E-Zigaretten und andere Tabakprodukte, da sie die grösste Gefahr für die Lunge darstellen. Rauchen erhöht das Risiko für Lungenkrebs, COPD und andere schwere Atemwegserkrankungen.
  • Frische Luft tanken: Halten Sie sich täglich im Freien auf, um Ihre Lungen mit frischem Sauerstoff zu versorgen. Spaziergänge im Grünen oder in weniger belasteten Gebieten sind besonders vorteilhaft.
  • Regelmässige Bewegung: Sportarten wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen verbessern die Lungenfunktion und trainieren die Atemmuskulatur. Auch tägliche Bewegung wie Spazierengehen kann helfen.
  • Schutz vor Schadstoffen: Vermeiden Sie den Kontakt mit Feinstaub, Chemikalien, Abgasen oder verschmutzter Luft. Bei Arbeiten in belasteter Umgebung geeignete Atemschutzmasken tragen.
  • Auf Luftqualität in Innenräumen achten: Lüften Sie regelmässig, um die Raumluft frisch zu halten. Benutzen Sie Luftbefeuchter oder Pflanzen, um die Luftfeuchtigkeit auszugleichen, und vermeiden Sie Schadstoffe wie Rauch oder Dämpfe von Reinigungsmitteln.
  • Gesunde Ernährung: Essen Sie viel Obst und Gemüse, das reich an Antioxidantien und Vitaminen ist, wie z. B. Äpfel, Beeren und Blattgemüse. Diese unterstützen die Gesundheit der Lunge und stärken das Immunsystem.
  • Ausreichend Flüssigkeit: Trinken Sie ausreichend Wasser, um die Schleimhäute in der Lunge feucht zu halten und das Abhusten von Schleim zu erleichtern.
  • Infektionen vorbeugen: Lassen Sie sich gegen Grippe, Lungenentzündung und COVID-19 impfen, um Infektionen der Atemwege zu vermeiden. Waschen Sie sich regelmässig die Hände und vermeiden Sie engen Kontakt mit erkälteten Personen.
  • Frühzeitige Behandlung: Nehmen Sie Symptome wie anhaltenden Husten, Atemnot oder Brustschmerzen ernst und suchen Sie frühzeitig eine Ärztin oder einen Arzt auf, damit mögliche Erkrankungen rechtzeitig behandelt werden können.
  • Stress reduzieren: Auch chronischer Stress kann die Atemwege belasten.