Niere – Aufbau, Funktion, Erkrankungen

Die Nieren sind die Kläranlagen unseres Körpers. Sie filtern Giftstoffe und wasserlösliche Endprodukte des Eiweissstoffwechsels aus dem Blut. Ausserdem produzieren sie Hormone und regulieren unseren Wasser-, Mineralstoff- und Säure-Basen-Haushalt sowie den Blutdruck. Erkrankungen wie Nierensteine, Nierenversagen oder Nierenentzündungen können die Nierenfunktion stark beeinträchtigen und zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen.

Was ist eine Niere?

Die Niere ist ein paariges Organ, d.h. jeder Mensch besitzt normalerweise zwei Nieren – eine linke und eine rechte. Die Nieren sind die wichtigsten Organe für die Ausscheidung überflüssiger und giftiger Stoffe wie z. B. Medikamente. Beide Nieren arbeiten unabhängig voneinander. Fällt eine Niere aus, übernimmt die zweite Niere deren Funktion. Versagen beide Nieren, gelangen zu viele Giftstoffe ins Blut. Das Blut muss dann durch Hämodialyse (= Blutwäsche) künstlich gereinigt werden.

Wo liegt die Niere beim Menschen?

Die Nieren befinden sich im hinteren Teil des Oberbauches auf beiden Seiten der Wirbelsäule, etwa in Höhe der unteren Rippen. Die rechte Niere liegt etwas tiefer als die linke, weil rechts die Leber Platz braucht. Auf jeder Niere sitzt eine pyramidenförmige Drüse, die Nebenniere. Sie produziert verschiedene lebenswichtige Hormone, unter anderem Cortisol und Adrenalin.

Niere-Aufbau: Anatomie der Nieren

Die Nieren sind zwei bohnenförmige Organe. Jede Niere ist etwa faustgross. An der nach innen gewölbten Seite jeder Niere befindet sich die sogenannte Nierenpforte, eine Vertiefung, durch die wichtige Gefässe und Strukturen verlaufen. Die Nierenarterie transportiert das mit Abfallstoffen belastete Blut in die Niere, damit es dort gereinigt wird. Die Nierenvene dagegen führt das gereinigte Blut in den Blutkreislauf zurück. Ausserdem verlaufen hier Lymphgefässe, Nerven und der Harnleiter, der den in der Niere gebildeten Urin in die Harnblase leitet. Etwa 1500 Liter Blut schleust der Körper jeden Tag durch die Nieren.

Illustration vom Aufbau der Niere

Lage und Anatomie der Niere im menschlichen Körper

Aufbau der Niere – einfach erklärt

Jede Niere ist zu ihrem Schutz von einer Bindegewebskapsel umgeben, die zusätzlich von einer dicken Fettschicht und einer weiteren dünnen Bindegewebsschicht überzogen ist. Diese Fett- und Bindegewebskapsel fixiert die Niere an der hinteren Bauchwand und schützt sie vor Stossverletzungen. Im Inneren der Niere lassen sich drei Hauptbereiche unterscheiden: die äussere Nierenrinde, das sich anschliessende Nierenmark und das Nierenbecken, das sich in der Nähe der Nierenpforte befindet.

Funktion und Aufbau Nephron

Das Gewebe jeder Niere enthält etwa eine Million winziger Filtereinheiten, die so genannten Nephrone. Sie sind für die Reinigung des Blutes und die Bildung des Harns verantwortlich. Jedes Nephron besteht aus einem Nierenkörperchen (Glomerulus) und dem dazugehörigen Harnkanälchen (Tubulus). Beide zusammen bilden eine funktionelle Einheit.

In den Nierenkörperchen werden täglich etwa 170 Liter des sogenannten Primärharns durch Filtration aus dem Blut gewonnen. Um diese grosse Menge zu reduzieren, nehmen die Harnkanälchen etwa 99% der gefilterten Salze und Flüssigkeit wieder auf und führen sie dem Blut zu. Am Ende wird nur etwa ein Zehntel des Primärharns – etwa 1,5 bis 2 Liter – als Urin ausgeschieden.

Aufgabe und Funktion der Niere

Die Nieren haben im Körper verschiedene Aufgaben.

Die sechs Aufgaben der Nieren im Überblick:

  • Blutfilterung: Die Nieren sind die Reinigungsanlagen unseres Körpers. Sie filtern das Blut und entfernen Abfall- und Giftstoffe sowie überschüssige Substanzen.
  • Harnbildung: Mit dem Urin scheiden die Nieren Abfallprodukte aus, die sie aus dem Blut gefiltert haben. Dazu gehören Harnstoff, der beim Abbau von Eiweissen entsteht, und Substanzen, die wir über die Nahrung oder den Stoffwechsel aufgenommen haben. Auch Medikamente, Drogen und Gifte werden über den Urin ausgeschieden.
  • Regulierung des Wasserhaushalts: Die Nieren regulieren den Wasserhaushalt, indem sie entweder Wasser zurückhalten oder vermehrt Wasser ausscheiden. Halten sie Wasser zurück, erhöht sich das Volumen im Blutkreislauf und der Blutdruck steigt. Scheiden die Nieren mehr Wasser aus, verringert sich das Blutvolumen und der Blutdruck sinkt. In den Nieren wird auch das Eiweiss Renin gebildet, das hormonähnlich wirkt und den Blutdruck erhöht.
  • Hormonproduktion: Die Nieren produzieren zwei weitere wichtige Hormone: Erythropoetin, das die Bildung roter Blutkörperchen anregt, und Calcitriol, die aktive Form des Vitamin D, das unter anderem den Kalziumhaushalt im Körper reguliert.
  • Regulierung des Säure-Basen-Haushalts: Die Nieren spielen auch eine wichtige Rolle im Säure-Basen-Haushalt, indem sie dafür sorgen, dass das Blut weder zu sauer noch zu basisch wird.
  • Steuerung des Stoffwechsels: Eine weitere wichtige Funktion der Nieren ist die Beeinflussung des Energiestoffwechsels. Ist der Blutzuckerspiegel zu niedrig, können die Nieren selbst Zucker (Glukose) herstellen und ins Blut abgeben.

Niere – Krankheiten und Infektionen

Die Nieren spielen eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit. Leider können sie wie alle Organe erkranken oder sich entzünden. Viele Nierenerkrankungen entwickeln sich langsam und unbemerkt. Sie werden meist erst dann diagnostiziert, wenn die Nierenfunktion bereits stark eingeschränkt ist. Anzeichen für Nierenprobleme sind zum Beispiel Bluthochdruck, vermehrte Ausscheidung von farblosem, hellem Urin, Wassereinlagerungen und roter Urin.

Deshalb ist es wichtig, die Nierenfunktion regelmässig zu überprüfen, vor allem wenn Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes vorliegen. So kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt frühzeitig erkennen, wenn etwas nicht stimmt, und rechtzeitig mit der Behandlung beginnen.

Woran bemerke ich Nierenprobleme?

Mögliche Anzeichen für Nierenprobleme sind:

  • Abgeschlagenheit
  • Appetitlosigkeit
  • Atemprobleme
  • erhöhter Blutdruck
  • Hautausschlag (Niereninsuffizienz)
  • Juckreiz
  • Muskelzuckungen und -krämpfe
  • Übelkeit
  • roter Urin
  • vermehrte Ausscheidung hellen Urins
  • Verwirrtheit
  • Wassereinlagerungen (häufig an den Beinen)

Krankheiten der Niere

Zu den häufigsten Nierenproblemen gehören Nierenbeckenentzündungen wie die Pyelonephritis, Nierensteine, aber auch langwierige Erkrankungen wie die chronische Niereninsuffizienz, die durch Diabetes oder Bluthochdruck hervorgerufen werden kann. Unbehandelt können diese Erkrankungen die Funktion der Nieren stark einschränken und im schlimmsten Fall zum Nierenversagen führen.

Nierenzysten und Zystennieren

Einzelne Nierenzysten sind meist harmlos und beeinträchtigen die Nierenfunktion nicht. Zystennieren hingegen sind erblich bedingt und führen zur Bildung zahlreicher flüssigkeitsgefüllter Zysten in beiden Nieren, wodurch sich die betroffene Niere vergrössert. Im schlimmsten Fall kann das zu einem Nierenversagen führen. Die häufigste Form einer Zystenniere ist die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD). Eine Heilung ist bisher nicht möglich, aber es gibt neue Therapieansätze, um die Symptome zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Im Endstadium ist oft eine Dialyse oder eine Nierentransplantation notwendig.

Nierenbeckenentzündung

Die Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) gehört zu den häufigsten Nierenerkrankungen. Sie betrifft vor allem Frauen, da ihre deutlich kürzere Harnröhre den Bakterien einen schnellen Aufstieg zur Blase erleichtert. Von dort kann sich die Infektion bis ins Nierenbecken ausbreiten. Im Gegensatz zur Blasenentzündung, die lokal begrenzt bleibt, verursacht die Nierenbeckenentzündung ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl im ganzen Körper. Fieber, Erbrechen oder Rückenschmerzen sind weitere Symptome einer Nierenentzündung oder von Nierenproblemen.

Mehr zur Behandlung einer Nierenbeckenentzündung

Nierensteine (Nierenkolik, Urolithiasis, Nephrolithiasis)

Nierensteine sind feste Ablagerungen von Bestandteilen des Urins. Sie entstehen, wenn bestimmte Mineralien und Salze in hoher Konzentration vorliegen und sich kristallisieren. Nierensteine können starke Schmerzen verursachen (Nierenkoliken). Je nach Lage spricht man von Nierensteinen (Nephrolithiasis), Harnleitersteinen (Ureterolithiasis) oder Blasensteinen (Zystolithiasis). Die Grösse variiert zwischen winzig klein bis hin zu mehreren Zentimetern. Meist gehen kleine Nierensteine von alleine mit dem Urin ab. Einige lassen sich mit Medikamenten auflösen. Eine Operation ist nur selten notwendig.

Chronische Nierenerkrankung

Eine chronische Nierenerkrankung entwickelt sich meist unbemerkt über einen längeren Zeitraum. Sie wird oft zufällig diagnostiziert. Zu den Hauptursachen von chronischen Nierenerkrankungen zählen Bluthochdruck und Diabetes. Obwohl eine vollständige Heilung nicht möglich ist, lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung durch gezielte Massnahmen verlangsamen. Dazu gehören eine angepasste Ernährung, blutdrucksenkende Medikamente und eine gute Blutzuckereinstellung. Im fortgeschrittenen Stadium kann eine Dialyse oder eine Nierentransplantation notwendig werden.

Chronische Niereninsuffizienz (Nierenschwäche, Nierenversagen)

Bei einer Niereninsuffizienz arbeiten die Nieren nur noch eingeschränkt und können das Blut nicht mehr ausreichend filtern, um Stoffwechselendprodukte auszuscheiden. Medizinerinnen und Mediziner unterscheiden eine akute und eine chronische Form. Während das akute Nierenversagen plötzlich auftritt, verschlechtert sich die Nierenfunktion bei der chronischen Niereninsuffizienz (CKD) schleichend über einen längeren Zeitraum. In der Schweiz sind schätzungsweise 10% der erwachsenen Bevölkerung betroffen.

 

Nebennierenunterfunktion (Morbus Addison)

Morbus Addison ist eine seltene chronische Erkrankung der Nebennierenrinde, die zu einem Mangel an lebenswichtigen Hormonen wie Cortisol und Aldosteron führt. Diese Hormone sind für die Regulierung vieler wichtiger Körperfunktionen verantwortlich. Zu den häufigsten Symptomen zählen anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung. Ein weiteres auffälliges Zeichen der Erkrankung ist eine bräunliche Verfärbung der Haut, weshalb die Addison-Krankheit auch Bronzehautkrankheit genannt wird. Die Hautveränderungen treten vor allem an sonnenexponierten Stellen auf.

Therapie bei Nebennierenunterfunktion

Nierenarterienstenose (NAST)

Bei einer Nierenarterienstenose ist die Arterie, die das Blut zur Niere führt, verengt – meist aufgrund von Arteriosklerose oder fibromuskulärer Dysplasie. Diese Verengung reduziert die Blutversorgung der Niere, was zu Bluthochdruck führen kann. Die Niere reagiert auf die verminderte Durchblutung mit der Ausschüttung von Hormonen, die den Blutdruck erhöhen. Unbehandelt kann die Stenose zu Nierenversagen führen. Häufige Symptome sind Bluthochdruck und eine eingeschränkte Nierenfunktion. Die Behandlung kann medikamentös oder durch Verfahren wie die Ballondilatation erfolgen.

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Nussknacker-Syndrom

Das Nussknacker-Syndrom gilt als seltene Erkrankung, bei der die linke Nierenvene zwischen zwei Arterien eingeklemmt wird, was den Blutfluss beeinträchtigt. Besonders häufig sind Frauen betroffen, aber auch Kinder und Jugendliche können erkranken. Das Hauptsymptom der Erkrankung sind häufige und zum Teil starke Unterbauchschmerzen – verursacht durch die Durchblutungsstörung der betroffenen Vene. Die Schmerzen können akut oder chronisch auftreten und sind unterschiedlich stark. In einigen Fällen kommen auch noch andere Symptome dazu, wie Blut im Urin oder Beschwerden beim Wasserlassen.

Therapie bei Nussknacker-Syndrom

Conn-Syndrom

Das Conn-Syndrom ist eine Erkrankung der Nebennieren. Das sind zwei pyramidenförmige Hormondrüsen, die in unmittelbarer Nähe der Nieren im Bauchraum liegen. Die Nebennieren produzieren Aldosteron, ein Hormon, das eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Blutdrucks und des Salzhaushalts spielt. Normalerweise arbeitet Aldosteron eng mit anderen Hormonen zusammen, um diese Funktionen genau zu steuern. Beim Conn-Syndrom wird jedoch zu viel Aldosteron produziert. Das stört das feine Gleichgewicht dieser Regulation und führt in der Regel zu einem dauerhaft erhöhten Blutdruck – und manchmal auch zu einem niedrigen Kaliumspiegel im Blut.

Thrombotische Mikroangiopathie

Die thrombotische Mikroangiopathie (TMA) gehört auch zu den seltenen Erkrankungen: Bei der TMA werden kleine Blutgefässe in verschiedenen Organen, insbesondere in den Nieren, geschädigt. Diese Schädigung führt zur Bildung von Blutgerinnseln (Thromben) in den feinen Gefässen, die den Blutfluss behindern und Organschäden verursachen. Für TMA gibt es verschiedene Ursachen, wie Infektionen, Medikamente oder bestimmte genetische Erkrankungen. Typische Symptome sind Blutarmut (Anämie), Blutplättchenmangel (Thrombozytopenie) und Nierenprobleme.

Tubulopathie

Die Tubulopathie ist eine Erkrankung der kleinen Nierenkanälchen (Tubuli). Sie sind verantwortlich für die Filtration und das Gleichgewicht von Flüssigkeit, Elektrolyten und Säuren im Körper. Bei einer Tubulopathie funktioniert diese Filtration nicht richtig, was zu Problemen wie Elektrolytstörungen, Nierenversagen oder Störungen des Säure-Basen-Gleichgewichts führen kann. Tubulopathien können angeboren oder erworben sein.

Nierenkrebs (Nierenzellkarzinom, Nierenkarzinom)

Nierenkrebs ist eine bösartige Erkrankung, bei der sich Tumore in den Nieren bilden. Die häufigste Form ist das klarzellige Nierenzellkarzinom. Als eine eher seltene Unterart gilt das chromophobe Nierenzellkarzinom. Obwohl Nierenzellkarzinome nicht so häufig auftreten wie andere Krebsarten, wachsen sie oft lange Zeit unbemerkt, da sie in frühen Stadien selten Symptome verursachen. Erst wenn der Tumor wächst, können Schmerzen im unteren Rücken, Blut im Urin oder eine tastbare Raumforderung auftreten. Risikofaktoren sind Rauchen, Übergewicht oder eine familiäre Vorbelastung. Eine frühe Diagnose ist wichtig, da Nierenkrebs im fortgeschrittenen Stadium schwerer zu behandeln ist. Mit der richtigen Behandlung, die oft aus einer Operation oder einer Immuntherapie besteht, ist die Prognose gut, vor allem wenn der Krebs früh erkannt wird.

Blasen- und Nierentumorzentrum

Am USZ haben sich zahlreiche Fachbereiche zu einem  Blasen- und Nierentumorzentrum zusammengeschlossen. Das Zentrum ist nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Ein auf die medizinische Versorgung von Nierenkrebs spezialisiertes Expertenteam arbeitet hier zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten eng zusammen. An DKG-zertifizierten Zentren werden Betroffene nach strengen Qualitätskriterien behandelt und haben, gemäss aktueller Studien, im Durchschnitt eine bessere Überlebenschance.

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So bleiben Ihre Nieren gesund

Die Nieren sind sehr wichtig für die Gesundheit, aber es gibt einige einfache Dinge, die Sie tun können, um sie zu schützen:

  • Ausreichend trinken: Ausreichend Wasser zu trinken ist eine der besten Möglichkeiten, die Nieren zu unterstützen. Es hilft, Abfallstoffe aus dem Körper zu spülen und die Nieren in Schwung zu halten. Eine allgemeine Empfehlung ist, etwa 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag zu trinken – das kann je nach Aktivität und Klima variieren.
  • Gesunde Ernährung: Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung. Weniger Salz, Zucker und verarbeitete Lebensmittel sind gut für die Nieren. Zu viel Salz kann den Blutdruck erhöhen, was wiederum die Nieren schädigen kann. Eine Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Ballaststoffen unterstützt die Nierenfunktion.
  • Regelmässige Bewegung: Ein moderates Mass an körperlicher Aktivität hilft, Blutdruck und Gewicht unter Kontrolle zu halten – und das ist gut für die Nieren.
  • Blutdruck und Blutzuckerspiegel im Auge behalten: Hoher Blutdruck und Diabetes gehören zu den häufigsten Ursachen für Nierenschäden. Deshalb ist es wichtig, den Blutdruck und Blutzuckerspiegel regelmässig zu kontrollieren und eine Erkrankung zu behandeln, um die Nieren zu schützen.
  • Genussmittel in Massen: Alkohol und Rauchen können die Nieren schädigen, besonders wenn sie über einen längeren Zeitraum in grossen Mengen konsumiert werden. Es ist gut, den Alkoholkonsum einzuschränken und das Rauchen ganz aufzugeben.
  • Vorsicht mit Medikamenten: Manche Schmerzmittel und Medikamente belasten die Nieren, wenn sie über einen längeren Zeitraum oder in grossen Mengen eingenommen werden. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, ob Ihre Medikamente die Nieren schädigen können.
  • Regelmässige Arztbesuche: Eine regelmässige Kontrolle der Nierenfunktion ist wichtig, besonders wenn Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder eine familiäre Vorbelastung vorliegen. Ein frühzeitiges Erkennen von Nierenproblemen kann helfen, ernsthafte Schäden zu vermeiden.